Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 00:28 Ukraine: Mehr als 1000 russische Angriffe auf Stromnetz +++

Russland hat nach ukrainischen Angaben das ukrainische Stromnetz bislang über 1000 mal angegriffen. "Diese Angriffe sind der größte Schlag gegen ein Stromnetz, den es je gegeben hat. Mehr als 1000 Granaten und Raketen wurden auf elektrische Anlagen, Leitungen und Umspannwerke abgefeuert", zitiert die Agentur Interfax den Chef des Netzbetreibers Ukrenergo, Wolodymyr Kudrytsky. Die Energie-Infrastruktur funktioniere aber trotz erheblicher Schäden noch immer.

+++ 22:54 Putin behauptet, Polen wolle Gebiet in Westukraine besetzen +++
Russland ist kein Aggressor, sondern ein Garant - und zwar für die territoriale Integrität der Ukraine, behauptet der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Fernsehübertragung. Polen wolle Territorium im Westen der Ukraine besetzen. Moskau habe keine andere Wahl gehabt, als im Nachbarland militärisch zu intervenieren. Pro-westliche Revolutionäre hätten Putin zufolge "den Krieg" 2014 begonnen, indem sie den pro-russischen Präsidenten der Ukraine nach wochenlangen Straßenprotesten stürzten.

+++ 22:35 Olympisches Komitee sucht nach Teilnahmemöglichkeit für russische Athleten +++
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hält an den Sanktionen gegen Russland und Belarus fest, sucht aber nach einer einheitlichen internationalen Lösung für die Teilnahme von Athleten aus den beiden Ländern. "Ich werde nicht müde zu erklären, dass die Teilnahme von Athleten sehr verschieden ist von den Sanktionen für ihre Regierungen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach: "Die Position der olympischen Bewegung war und ist, Athleten dürfen nicht für Handlungen ihrer Regierungen bestraft werden." Manche Regierungen hätten ihren Sportlern jedoch gedroht, finanzielle Unterstützung zu streichen, wenn sie gegen Athleten aus den beiden Ländern antreten: "Alles das hat uns in ein großes Dilemma gebracht, weil der Start bei Wettkämpfen nicht mehr auf sportlichen Fähigkeiten basierte, sondern auf politischen Entscheidungen."

+++ 21:51 Abgeordnete: BP soll Kriegsgewinne spenden oder dazu gezwungen werden +++
Der britische Ölkonzern British Petroleum (BP) steht unter politischem Druck. Er solle seine Kriegsgewinne für den Wiederaufbau der Ukraine spenden, forderten mehrere Abgeordnete des britischen Unterhauses. Falls BP dies nicht freiwillig tue, solle die Regierung eine Übergewinnsteuer erheben, die dann nach Osteuropa fließe. BP ist mit 19,75 Prozent an Rosneft beteiligt. Der Ölriese ist einer der wichtigsten Konzerne der russischen Wirtschaft und eng mit dem Kreml verbandelt. Bislang hat sich BP trotz gegenteiliger Ankündigungen nicht aus Russland zurückgezogen.

+++ 21:23 Bundesregierung stimmt Patriot-Stationierung in Polen zu +++
Deutschland stimmt dem Vorschlag der polnischen Regierung für die Stationierung der angebotenen Patriot-Flugabwehrsysteme grundsätzlich zu, erfährt die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verteidigungsministerium in Berlin. Am Dienstag erklärte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak, man arbeite daran, die Patriots auf polnischem Gebiet zu stationieren und sie dem polnischen Kommandosystem zu unterstellen. Von deutscher Seite hieß es dazu, die Waffensysteme seien Teil der integrierten NATO-Luftverteidigung und würden bei einer Reaktion auf einen Angriff auch vom Bündnis geführt werden. Zuvor hatte es auf beiden Seiten Verstimmungen gegeben, nachdem polnische Regierungsvertreter vorgeschlagen hatten, die deutschen Waffensysteme der Ukraine zu überlassen.

Die früheren Entwicklungen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/rts/AFP/dpa/DJ

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