Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 01:41 Munitionbeschaffung - Grüne erhöhen Druck auf Lambrecht +++

Verteidigungspolitiker der Grünen kritisieren die schleppende Beschaffung von Munition für die Bundeswehr. Nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag sei klar, dass bei diesem Thema weiter Druck gemacht werden müsse, teilen Sara Nanni, Sprecherin für Sicherheitspolitik, und Sebastian Schäfer, Berichterstatter für den Verteidigungshaushalt im Haushaltsausschuss, mit. "Unklar ist, warum nicht spätestens nach dem 24. Februar Munition ganz oben auf der To-do-Liste des Verteidigungsministeriums stand. Trotz des Beschaffungsbeschleunigungsgesetzes und dem Beschluss des Sondervermögens in diesem Jahr sehen wir keine schnellere Beschaffung", so die beiden Abgeordneten.

+++ 00:54 Selenskyj glaubt nicht, dass Putin Atomwaffen einsetzt +++
Wladimir Putin wird nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in der Ukraine keine Atomwaffen einsetzen. Das sagt Selenskyj auf einer Konferenz in New York, bei der er per Video zugeschaltet wurde.

+++ 00:01 US-Konzern baut Boden-Luft-Raketensystem für Ukraine +++
Der US-Rüstungskonzern Raytheon Technologies erhält vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag über 1,2 Milliarden Dollar zum Bau von Boden-Luft-Raketensystemen für die Ukraine. Entsprechende Angaben eines Insiders werden durch ein Dokument bestätigt, in das die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhält. Es handelt sich demnach um sechs Nasams-Waffensysteme. Die USA haben die Entsendung von insgesamt acht autorisiert.

+++ 23:09 "Wahrheit gewinnt immer" - Selenskyj dankt Bundestag  +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Bundestags, die vor 90 Jahren gezielt herbeigeführte Hungersnot in der Ukraine als Völkermord einzustufen. "Dies ist eine Entscheidung für Gerechtigkeit, für Wahrheit", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. "Und das ist ein sehr wichtiges Signal für viele andere Länder der Welt, dass es dem russischen Revanchismus nicht gelingen wird, die Geschichte umzuschreiben."

+++ 22:13 Online-Ausstellung zeigt Kiew im Krieg +++
Sport in einer zerstörten Turnhalle, Musik auf Trümmern, ein blühender Strauch vor einem Bombenkrater. Der Deutsche Bundestag zeigt auf seiner Internetseite Fotos vom Alltag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew während des russischen Angriffskrieges. Vom Bundestag heißt es, die einzelnen Aufnahmen dokumentierten das Ausmaß der Zerstörungen in Kiew und in den umliegenden Orten, "das Leid und den Mut der Zivilbevölkerung während der russischen Belagerung zu Beginn des Krieges und die allmähliche Erholung nach dem Abzug der russischen Truppen." Die Ausstellung wurde durch die Stadtverwaltung von Kiew vorbereitet.

Die früheren Entwicklungen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jug/rts/AFP/dpa

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