Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 05:20 Ukraine meldet Zerstörung russischer Depots +++

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben zwei russische Munitionsdepots im Süden des Landes zerstört. Zudem seien 15 russische Soldaten getötet sowie ein Panzer vom T-72 und vier Fahrzeuge zerstört worden.

+++ 00:37 Zehn russische Flugzeuge nach Luftraum-Sperrung noch in Deutschland +++
Fast ein halbes Jahr nach Sperrung des EU-Luftraums für Flugzeuge aus Russland stehen einem Medienbericht zufolge in Deutschland noch zehn Maschinen russischer Eigentümer oder unter russischer Kontrolle. Dies berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf das Bundesverkehrsministerium. "Da die Maschinen aufgrund des EU-Sanktionsregimes einem Start- und Flugverbot unterliegen, können sie durch den Eigentümer nicht genutzt und nicht an einen anderen Ort verbracht werden", wird das Ministerium zitiert. In Leipzig stehen demnach drei russische Maschinen des Typs Antonov AN-124, in Köln eine Bombardier BD-100-1A10 Challenger 300 und eine Boeing 737 sowie in Frankfurt-Hahn eine Boeing 747 auf dem Boden. Weitere vier Flugzeuge stehen demnach in Baden-Baden: eine Cessna 750 Citation X, zwei Embraer ERJ-135BJ Legacy 600 und eine Bombardier BD-700-1A10 Global Express XRS.

+++ 23:03 Selenskyj fordert Sanktionen gegen russische Atomindustrie +++
Angesichts der Kämpfe um das AKW Saporischschja in der Ukraine fordert Präsident Selenskyj den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie auf. Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des Aggressor-Staates treffen, sagt Selenskyj in einer Videoansprache. Russland benutze das Atomkraftwerk im Süden der Ukraine, um die Menschen in Angst zu versetzen sowie um die ukrainische Führung und die ganze Welt zu erpressen.

+++ 22:23 Erstes Ziel erreicht: Deutsche Gasspeicher zu 75 Prozent gefüllt +++
Trotz der seit Wochen deutlich reduzierten Liefermengen aus Russland sind die deutschen Gasspeicher wieder zu mehr als 75 Prozent gefüllt. Nach neuesten, vorläufigen Daten der europäischen Gasspeicherbetreiber lag der Füllstand am Samstagmorgen bei 75,43 Prozent. Damit wurde das erste Speicherziel einer neuen Verordnung mehr als zwei Wochen früher als vorgeschrieben erreicht. Die Verordnung sieht vor, dass die deutschen Speicher am 1. September zu mindestens 75 Prozent gefüllt sein müssen. Am 1. Oktober sollen es mindestens 85 Prozent und am 1. November mindestens 95 Prozent sein. Die Speicher gleichen Schwankungen beim Gasverbrauch aus und bilden damit eine Art Puffersystem für den Gasmarkt. Sollte weiterhin im gleichen Tempo wie zuletzt eingespeichert werden, dürfte die Marke von 85 Prozent aber schon vor dem 1. Oktober erreicht werden.

+++ 22:00 Macron ratifiziert NATO-Beitritt von Schweden und Finnland +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Ratifizierungsprotokoll für den Beitritt von Schweden und Finnland zur NATO unterzeichnet, wie der Élyséepalast in Paris mitteilt. Zuvor hatte das französische Parlament der Aufnahme der beiden nordischen Länder in die westliche Verteidigungsallianz zugestimmt. Schweden und Finnland sind länger schon Partner der NATO, hatten aber über Jahrzehnte hinweg auf eine Mitgliedschaft verzichtet. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar änderten sie ihren Kurs. Bevor die Beitrittsprotokolle in Kraft treten können, müssen sie von allen 30 NATO-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Deutschland und zahlreiche andere Staaten haben bereits ihre Zustimmung für die Norderweiterung gegeben. Der EU gehören Finnland und Schweden schon an.

+++ 21:39 Ukrainisches Militär: 20 Prozent der russischen Invasionstruppen zerstört +++
Laut Angaben des ukrainischen Militärs sind seit Kriegsbeginn 20 Prozent der Einheiten der russischen Invasionstruppen außer Gefecht gesetzt worden. Das schreibt das Verteidigungsministerium der Ukraine auf Twitter. "Ein Fünftel der Einheiten der russischen bewaffneten Streitkräfte, die in die Invasion in die Ukraine involviert sind, wurde zerstört", schreibt der ukrainische Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj. Auf gut 1300 Kilometern Frontlinie werde derzeit gekämpft, heißt es weiter. Zudem habe die Ukraine "dringenden Bedarf" an Verstärkung ihrer Artillerie, betont Saluschnyj.

Frühere Entwicklungen des Ukraine-Krieges können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/rts/AFP

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