Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 05:35 US-Amerikaner stirbt bei Rettungseinsatz in Bachmut +++

Ein US-amerikanischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation ist im ostukrainischen Bachmut ums Leben gekommen. Das bestätigt das US-Außenministerium. Wie seine Frau via Instagram mitteilt, war der 33-Jährige dabei, Zivilisten zu evakuieren, als sein Rettungswagen unter Beschuss geriet. Er war erst im Januar in die Ukraine gekommen.

+++ 02:05 Barley über EU-Beitritt - "Noch ein langer Weg für die Ukraine" +++
Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley, erwartet für die Ukraine noch einen langen Prozess bis zum EU-Beitritt. Die SPD-Politikerin erklärt in den ARD-Tagesthemen, dass die Ukraine dieselben Bedingungen erfüllen müsse, wie alle anderen Kandidatenstaaten auch. "Wir werden die Ukraine unterstützen mit allem, was wir können und haben – vor allem auch finanziell und wirtschaftlich". Aber bis zur Aufnahme in die EU werde es noch eine Weile dauern. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wisse, "morgen kann es nicht passieren".

+++ 00:21 Russische Studenten sollen über "Militärische Spezialoperation" unterrichtet werden +++
Russische Universitäten stellen ihren Lehrplan auf den Krieg ein. Der US-Sender CNN berichtet unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur Tass, auf dem neuen Lehrplan stünden die Ursprünge und Ziele der "militärischen Spezialoperation in der Ukraine", außerdem Sanktionen, Druck der westlichen Länder auf Russland und die Versuche, es vom Rest der Welt zu isolieren". Auch der "Zusammenschluss Russlands mit der Volksrepublik Donezk, der Volksrepublik Lugansk, der Region Saporischschja, der Region Cherson" soll thematisiert werden. Der Lehrplan gilt demnach ab September.

+++ 22:57 Selenskyj: EU-Betrittsverhandlungen können dieses Jahr beginnen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht nach dem Gipfel mit der EU in Kiew weiter Druck für einen raschen Beitritt seines Landes zur Europäischen Union. "Wir sprechen bereits als Mitglieder der EU", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Der Status müsse nur noch rechtlich verankert werden. "Es gibt ein Verständnis, dass es möglich ist, die Verhandlungen über eine Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union dieses Jahr zu beginnen", sagt Selenskyj. Von EU-Seite gibt es keine solchen konkreten Aussagen. Die EU-Kommission mit Präsidentin Ursula von der Leyen an der Spitze betont, dass die Ukraine noch einen langen Weg vor sich habe bis zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

+++ 21:20 Sicherheitsexperte: Lieferung deutscher U-Boote an Ukraine "komplett unrealistisch" +++
Der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat vorgeschlagen, dass Deutschland U-Boote der Klasse 212A an die Ukraine abgeben könnte. Kritik an der Forderung kommt aber vom Sicherheitsexperten Johannes Peters von der Universität Kiel: Die Lieferung deutscher U-Boote für einen Kriegseinsatz im Schwarzen Meer gegen die russische Marine sei komplett unrealistisch, sagt der Leiter der Abteilung Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik dem "Spiegel". "Die Forderung von Melnyk zeigt nur, dass er wenig Ahnung von U-Booten hat." Ein Einsatz in der Ukraine ist laut Peters nahezu ausgeschlossen. Die Ausbildung der ukrainischen Soldaten würde Jahre dauern. Und eine Überführung der Boote ins Schwarze Meer sei kaum unbemerkt möglich.

+++ 20:45 Weber zu Kampfrobotern: "Scheint sich um allerersten Prototypen zu handeln" +++
Die als Reaktion auf westliche Waffenlieferungen angekündigten Kampfroboter Russlands sind laut Sicherheitsexperte Joachim Weber kein Grund zur ernsthaften Sorge.

+++ 20:20 "Kraftakt": NATO-Partner zögern laut Bericht mit Panzer-Zusagen für Ukraine +++
Nach der deutschen Zusage zur Lieferung von 14 Leopard-2A6-Kampfpanzern an die Ukraine zögern andere NATO-Partner laut einem Medienbericht mit eigenen Beiträgen. Nach Informationen des "Spiegel" gebe es noch keine feste Zusagen, zusammen mit den 14 deutschen Panzern ein Bataillon von Leopard-2-Panzern für die Ukraine zusammenzustellen - die in der Ukraine 31 Panzer umfassen. "Die Zusammenstellung der Bataillone entpuppt sich als mühsamer Kraftakt", heißt es demnach in Regierungskreisen. Die Bundesregierung hatte vor gut zwei Wochen beschlossen, dass Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Nationen bis Ende März zwei mit Leopard-2 bestückte Panzerbataillone an die Ukraine liefern will.

Die früheren Entwicklungen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, hek/ino/AFP/dpa/rts/DJ

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