Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 14:16 US-Irrtum? - Trump "möchte sich anscheinend zurückziehen" +++

12.03.2026, 00:01 Uhr

Der Iran schlägt nach den Angriffen der USA und Israels in der gesamten Region zurück. Das hat nicht zuletzt für die Weltwirtschaft gravierende Folgen. Die Entwicklung und die jüngsten Auftritte Trumps und seiner Minister legen auch in den Augen von Oberst Markus Reisner den Schluss nahe, dass man sich verkalkuliert hat.

+++ 13:52 UN-Flüchtlingshilfswerk: Bis zu 3,2 Millionen Vertriebene im Iran +++

Seit Ausbruch des Krieges im Iran sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bislang bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Landes geflüchtet. Der jüngsten Einschätzung der Organisation zufolge sind zwischen 600.000 und einer Million Haushalte zeitweise vertrieben worden. Im Iran leben gut 90 Millionen Menschen. Die meisten Betroffenen würden aus Teheran und anderen Großstädten im Norden des Landes und in ländlichen Gebieten Schutz suchen, heißt es. Wenn der Konflikt andauere, werde die Zahl der Binnenflüchtlinge voraussichtlich noch steigen, warnt das UNHCR.

+++ 13:30 Israel: Angriff auf Entwicklungsstätte für iranische Atomwaffen +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Iran eine Entwicklungsstätte für dei Produktion von Atomwaffen getroffen. Die Luftwaffe habe "auf Grundlage präziser Informationen des israelischen Militärgeheimdienstes einen weiteren Standort des iranischen Atomprogramms angegriffen", erklären die Streitkräfte. Die "Anlage in Taleghan" sei "vom Regime genutzt worden, um unerlässliche Fähigkeiten für die Entwicklung von Atomwaffen weiterzuentwickeln". Die israelischen Streitkräften beziehen sich vermutlich auf eine Anlage in Partschin südöstlich von Teheran. Dort führt die islamische Republik laut der auf das iranische Atomprogramm spezialisierten US-Denkfabrik Institute for Science and International Security verdeckte militärische Aktivitäten aus.

+++ 13:18 Reiseverband: Nahost-Wirtschaft entgehen pro Tag 600 Millionen Dollar +++

Der Wirtschaft im Nahen Osten entgehen wegen eines Einbruchs der Reisetätigkeit infolge des Iran-Kriegs nach Schätzung eines Branchenverbands aktuell Einnahmen von rund 600 Millionen US-Dollar (520 Millionen Euro) pro Tag. Durch die für den internationalen Flugverkehr bedeutenden Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi, Doha und Bahrain kämen normalerweise rund 526.000 Passagiere pro Tag, erklärte der in London ansässige Welttourismusverbands (WTTC). Seit Kriegsbeginn vor knapp zwei Wochen seien die Flughäfen geschlossen oder nur sehr eingeschränkt nutzbar. Die Schätzung von rund 600 Millionen Dollar entfallener Einnahmen pro Tag stützt sich dabei auf die WTTC-Prognose für den Nahen Osten für das laufende Jahr. Darin wurden vor dem Ausbruch des jüngsten Konflikts Ausgaben internationaler Besucher von rund 207 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Jegliche Unterbrechung der Reisetätigkeiten führe schnell zu bedeutenden wirtschaftlichen Folgen für die Tourismusbranche und für Unternehmen, die vor Ort auf die Ausgaben Reisender zählen.

+++ 13:06 Feuer in Dubai - Drohne kracht in Wolkenkratzer +++

Die Touristenmetropole Dubai bekommt die Folgen des Iran-Kriegs unmittelbar zu spüren. Wieder stürzt eine Drohne in einen Wolkenkratzer der Stadt. Flammen schlagen aus dem Gebäude. Stunden später zeigt sich die Zerstörung an der Fassade.

+++ 12:41 IEA sieht gravierendste Störung am Ölmarkt bisher +++

Die Versorgung des Weltmarkts mit Ölprodukten ist wegen der Blockade der Straße von Hormus nach Einschätzung der Internationalen Energie-Agentur (IEA) so stark gestört wie nie zuvor. Die Ölproduktion in der Golfregion sei um zehn Millionen Barrel pro Tag geschrumpft, teilt die IEA mit. Dies umfasse acht Millionen Barrel Rohöl und zwei Millionen Barrel Erdölprodukte, darunter Kondensate. "Der Krieg im Nahen Osten verursacht die größte Störung des Angebots in der gesamten Geschichte des globalen Ölmarkts", erklärte die Energie-Agentur.

+++ 12:29 Frachter nahe Straße von Hormus von Projektilteilen getroffen +++

Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd ist nahe der Straße von Hormus von Projektilteilen getroffen worden. Das Schiff "Source Blessing" sei nicht direkt getroffen worden, habe aber Feuer gefangen, teilte der Hamburger Konzern mit. Der Frachter sei an den dänischen Konkurrenten Maersk verchartert. Die Besatzungsmitglieder hätten das Feuer löschen können und seien wohlauf.

+++ 12:14 Trump will Notstandsgesetz für Ölförderung vor Kalifornien nutzen +++

US-Präsident Donald Trump plant einem Medienbericht zufolge den Einsatz von Notstandsgesetzen, um dem Energieunternehmen Sable Offshore die Wiederaufnahme der Ölförderung vor der kalifornischen Küste zu ermöglichen. Trump bereite sich darauf vor, Behörden auf Grundlage des Defense Production Act anzuweisen, sich über Gesetze des Bundesstaates hinwegzusetzen und den Weg für Genehmigungen für Sable zu ebnen, meldet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider. Ziel sei es, die durch den Krieg gegen den Iran verursachte weltweite Ölknappheit zu lindern. Die Aktien von Sable steigen im Handelsverlauf um 16,3 Prozent auf 16,75 Dollar.

+++ 11:59 Israels Militär soll seinen Libanon-Einsatz ausweiten +++

Das israelische Militär hat den Befehl erhalten, seinen Einsatz im Nachbarland Libanon auszuweiten. Das teilt Verteidigungsminister Israel Katz mit und droht dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, Israel werde "selbst handeln", sollte die libanesische Regierung Angriffe der Hisbollah auf Israel nicht unterbinden können. Katz' Äußerung folgt einem Raketenangriff der Hisbollah-Miliz in der Nacht zuvor. Seit dem 2. März attackiert das israelische Militär auch Ziele im Libanon. Der Beschuss gilt nach seinen Angaben der radikal-islamischen Hisbollah, die mit dem Iran verbündet ist. Sie hat nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar ihrerseits - wie auch der Iran selbst - Ziele in Israel beschossen.

+++ 11:32 FBI warnt vor iranischem Angriff auf Kalifornien +++

Statt Oscar-Fieber herrscht in Los Angeles Sorge um einen möglichen Drohnenangriff. Kalifornien erhöht nach einer FBI-Warnung vor einem möglichen Drohnenangriff des Iran die Sicherheitsvorkehrungen. Konkrete Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung gibt es bislang nicht.

+++ 11:10 Irans Revolutionsgarden reklamieren Angriff auf Tankschiff für sich +++

Die iranischen Revolutionsgarden haben einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich reklamiert. In den frühen Morgenstunden sei das Schiff "Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt "nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz. Bei einem Angriff auf zwei Öltanker war zuvor nach Angaben aus dem Irak mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher.

+++ 10:49 Schäden durch Drohnenangriff auf Flughafen in Kuwait +++

Der internationale Flughafen in Kuwait ist nach Behördenangaben erneut mit Drohnen angegriffen worden. Es seien Schäden gemeldet worden, teilen die Behörden des Golfstaates mit. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs wurde Kuwait mehrfach zum Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Am Sonntag waren nach Armeeangaben Treibstofflager am Flughafen in Kuwait-Stadt von Drohnen getroffen worden.

+++ 10:25 "Es gibt Indizien, dass US-Bodentruppen verlegt wurden" +++

Im Nordirak spitzt sich die Lage weiter zu: Auch nach zwei Wochen intensiver Kämpfe zeigt der Iran keinerlei Ermüdung, berichtet ntv-Reporter Stephan Richter aus Erbil. Derweil mehren sich Hinweise auf eine mögliche Verlegung von US-Bodentruppen an die iranische Grenze.

+++ 09:55 Mindestens zwei irakische Kämpfer bei Angriff im Nordirak getötet +++

Bei einem Angriff im Nordirak sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens zwei irakische Kämpfer getötet worden. Die Kämpfer der Hasched-al-Schaabi, ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören, wurden bei dem Angriff auf ihren Stützpunkt getötet, wie es aus Sicherheitskreisen heißt. Der Angriff erfolgte in der Stadt Kirkuk.

+++ 09:32 Drohnenangriffe zerstören Stromleitungen in Kuwait +++

In Kuwait sind nach Angaben des Elektrizitätsministeriums sechs Stromleitungen durch herabfallende Trümmer abgefangener Drohnen gekappt worden. Die Lage bei der Strom- und Wasserversorgung ist der Behörde zufolge jedoch unter Kontrolle.

+++ 08:58 Iranische Sprengstoff-Boote setzen Öltanker in Brand +++

Dass der Ölpreis hoch bleibt, liegt auch an den Entwicklungen in der Straße von Hormus. Denn die Meeresenge ist eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten. Eine Durchfahrt bleibt riskant: Im Persischen Golf werden erneut zwei Öltanker angegriffen. Indes verkündet Trump: "Wir haben den Krieg gewonnen".

+++ 08:22 Neue Angriffstaktik sorgt für Sorgen in Teheran +++

Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein. Rund zehn Sicherheitskräfte seien am Mittwochabend ums Leben gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Es handele sich um eine vorläufige Zahl. Laut der Nachrichtenagentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, kam es in Teheran zu mehreren Explosionen sowie zu nicht näher beschriebenen "Zusammenstößen". Die Agentur wirft dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad vor, Kräfte in das Land eingeschleust zu haben.

+++ 07:52 Raketen bringen Israels Luftabwehr ans Limit +++

Beklemmende Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie rund 100 Raketen am Himmel über dem Norden Israels aufleuchten und Abwehrsysteme in Aktion treten, während Iran zeitgleich massive Salven abfeuert. 

+++ 07:26 Saudi-Arabien fängt Drohne über Botschaftsviertel ab +++

Die saudi-arabische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes eine Drohne nahe des Botschaftsviertels der Hauptstadt Riad abgefangen. "Eine feindliche Drohne wurde abgeschossen, als sie versuchte, sich dem Botschaftsviertel zu nähern", erklärt ein Sprecher des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums auf X. Zuvor hatte er mitgeteilt, die Armee habe eine Drohne abgefangen, die auf dem Weg zu dem Ölfeld Schaybah im Südosten des Landes gewesen sei.

+++ 06:59 Bunkerbrechende Bomben durchschlagen iranische Hangars +++

Mit ihren Angriffen treffen das amerikanische und das israelische Militär die Luftwaffe des Iran schwer. Dabei schaffen es viele der veralteten Flieger nicht einmal in die Luft. Satellitenbilder zeigen unter anderem Präzisionsschläge auf Hangars mit bunkerbrechenden Bomben.

+++ 06:31 Iran attackiert Treibstofflager in Bahrain +++

Der Iran hat nach Angaben örtlicher Behörden Treibstofflager in Bahrain angegriffen. Der Angriff erfolgt dem Innenministerium zufolge im Bezirk Muharraq - dort liegt auch der internationale Flughafen des Inselstaats. Das Ministerium erklärt auf X, die zuständigen Behörden unternehmen nach dem Angriff die nötigen Schritte. Es ist nicht bekannt, ob es sich bei den betroffenen Treibstofflagern um die Kerosindepots des Flughafens am Rande der Hauptstadt Manama oder eine andere Einrichtung handelt.

+++ 06:07 Iran: Amerikanischen "Unterschlupf" in Dubai angegriffen +++

Die iranischen Streitkräfte haben dem iranischen Staatsfernsehen zufolge ein Gebäude in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer Drohne angegriffen. In dem Gebäude, das "ein Unterschlupf für amerikanische Soldaten war, die den Iran angegriffen haben", sei ein Feuer ausgebrochen, teilt der iranische Sender Irib im Onlinedienst Telegram mit. Die emiratischen Behörden erklärten, der Brand sei "vollständig unter Kontrolle" gebracht worden. Es sei niemand verletzt worden. Zuvor hatten die Behörden den Absturz einer Drohne auf ein Gebäude in der Nähe des Wohnviertels Dubai Creek Harbour gemeldet.

+++ 05:43 Insider: Irans Führung trotz US-israelischer Angriffe stabil +++

Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen mitteilen. Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagt eine der Quellen. Der jüngste Bericht sei vor wenigen Tagen fertiggestellt worden, hieß es weiter. Die Erkenntnisse zeigten, dass Irans geistliche Führung trotz der Tötung des Obersten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei zusammenhalte. Auch israelische Regierungsvertreter räumten in internen Gesprächen ein, es sei nicht sicher, dass der Krieg zum Sturz der Regierung führen werde, sagte ein hochrangiger israelischer Beamter. Die Quellen betonten jedoch, dass sich die Lage vor Ort schnell ändern könne.

+++ 04:44 Trump: Iran steht kurz vor der Niederlage +++

Der Iran steht nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump kurz vor der Niederlage. "Sie sind so ziemlich am Ende der Fahnenstange", sagt Trump vor Journalisten in Washington. Er warnte zudem, die US-Armee könne ihre Angriffe auf "Teile von Teheran und andere Orte" ausweiten, wodurch ein Wiederaufbau des Iran "fast unmöglich" werden würde. Er fügt jedoch hinzu: "Das wollen wir nicht."

+++ 03:40 Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an - Libanesische Behörden melden sieben Tote +++

Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge zehn Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Dabei seien "dutzende Abschussvorrichtungen" sowie ein Hauptquartier des Nachrichtendienstes und Kommandozentren der Miliz getroffen worden, teilt die israelische Armee am frühen Morgen mit. Die Angriffe waren Teil einer zuvor von der israelischen Armee angekündigten "groß angelegten" Angriffswelle auf Ziele in Teheran und Beirut. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem israelischen Angriff im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien ihr Schlaflager eingerichtet hätten, erklärt das Ministerium in Beirut.

+++ 02:32 Trump bei Wahlkampfauftritt: "Öl wird fallen" +++

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner ersten Wahlkampfreise seit Beginn der militärischen Operation gegen den Iran am 28. Februar zu den gestiegenen Benzinpreisen Stellung genommen. Bei Auftritten in den Bundesstaaten Kentucky und Ohio sagt Trump, die Ölpreise würden fallen. "Es wird mehr sinken, als irgendjemand versteht", erklärt der Präsident bei einem Fabrikbesuch in Cincinnati in Ohio. Die Benzinpreise sind nach Angaben des Automobilverbands AAA im vergangenen Monat sowohl in Kentucky als auch landesweit im Durchschnitt um 61 Cent je Gallone gestiegen. Trump kündigt einem Lokalsender zufolge an, die USA würden ihre strategischen Ölreserven "ein bisschen" reduzieren. Trump bezeichnete den Anstieg in den sozialen Medien als "sehr kleinen Preis" für die Beseitigung der iranischen nuklearen Bedrohung. Nur "Narren" würden dies anders sehen, schreibt er.

+++ 01:38 Bagdad: Ein Toter bei Angriff auf Öltanker vor der Küste des Irak +++

Bei einem Angriff auf zwei Öltanker vor der irakischen Küste ist dem irakischen Staatsfernsehen zufolge mindestens ein Besatzungsmitglied getötet worden. 38 weitere Besatzungsmitglieder seien bislang gerettet worden und die Suche nach Vermissten dauere an, sagt der Leiter der irakischen Hafenbehörde, Farhan al-Fartousi, dem irakischen Staatsfernsehen. Die Pressestelle der irakischen Regierung teilt der irakischen staatlichen Nachrichtenagentur INA mit, zwei Tanker seien "Sabotage" ausgesetzt gewesen.

+++ 00:29 Augenzeugen melden heftige Angriffe Israels im Süden Beiruts +++

Israels Luftwaffe hat libanesischen Augenzeugen zufolge heftige Angriffe auf Ziele in den südlichen Vororten von Beirut geflogen. Demnach gab es mindestens sechs Luftangriffe. Die Menschen berichten auch von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt auch zu spüren gewesen seien. Gebäude und Fenster hätten gezittert. Israels Armee hatte zuvor mitgeteilt, sie habe "eine großangelegte Angriffswelle" auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen.

+++ 23:36 Trump: Wir haben gewonnen, müssen aber den Auftrag zu Ende führen +++

US-Präsident Donald Trump erklärt den Krieg gegen den Iran für gewonnen. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagt Trump bei einem Wahlkampf-Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen."

+++ 23:02 Chamenei-Berater beschimpft Trump: "Satan persönlich" +++

Ein hochrangiger Militärberater des neuen obersten Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, bezeichnet US-Präsident Donald Trump als "Satan" und droht Israel mit der Vernichtung. "Trump ist der korrupteste und dümmste amerikanische Präsident", sagt Jahja Rahim Safawi im Staatsfernsehen. "Er ist Satan persönlich." Er wiederholt zudem die vom iranischen Regime seit langer Zeit geäußerte Drohung, Israel zu vernichten.

+++ 22:29 Iran: Sicherheitskräfte bei Drohnenangriffen in Teheran getötet +++

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran werden nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Es seien "mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der (freiwilligen) an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz" getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet werden.

+++ 22:15 Außenamt: Mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion geholt +++

Laut Auswärtigem Amt wurden mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus der Golfregion nach Hause gebracht. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", erklärt Bundesaußenminister Johann Wadephul. Die von der Regierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also Kranke, Alte, Schwache, Schwangere und Kinder.

+++ 21:59 Pentagon: Erste sechs Kriegstage kosteten mehr als 11,3 Milliarden Dollar +++

Es ist ein teurer Krieg für die USA. Nun gibt es eine neue Schätzung, die das unterstreicht. Beamte des Pentagon teilen laut "New York Times" Abgeordneten in einer geschlossenen Sitzung im Kapitol mit, dass sie die Kosten des Krieges gegen den Iran allein in den ersten sechs Tagen auf über 11,3 Milliarden Dollar geschätzt hätten. Die Zeitung beruft sich auf drei mit der Sitzung vertraute Personen.

Nicht enthalten sind in der Schätzung demnach viele der mit der Operation verbundenen Kosten, zum Beispiel die Aufstockung von militärischer Ausrüstung und Personal im Vorfeld der ersten Angriffe. Die Abgeordneten gehen davon aus, dass die Zahl noch erheblich steigen werde, heißt es weiter.

+++ 21:41 Trump: USA geben Teil der strategischen Ölreserven frei +++

Nach Angaben von Präsident Donald Trump geben die USA einen Teil ihrer strategischen Ölreserve frei. In einem Interview mit dem Lokalsender Cincinnati's Local 12 in Ohio sagt Trump auf die Frage, ob er die Schwelle für die strategische Ölreserve im Auge habe, dass Washington diese "ein wenig reduzieren" werde. "Und dadurch sinken die Preise", fügt er an. Die Ölreserve der USA, die sich an den Küsten von Texas und Louisiana befindet, umfasst 415 Millionen Barrel Öl, mehr als die gesamte Welt in vier Tagen verbraucht.

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