Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 21:49 Russische Flugabwehr wieder über der Krim aktiv +++

Die russische Flugabwehr hat erneut über der annektierten Halbinsel Krim das Feuer eröffnet. Als Orte werden Sewastopol, der Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte, und der Badeort Jewpatorija genannt. "Wie viele andere Einwohner haben ich Explosionen über dem Zentrum gehört", schreibt der Verwaltungschef von Sewastopol, Michail Raswoschajew, auf Telegram. "Vermutlich Drohnen. Die Ziele wurden vernichtet." Nicht verifizierte Videos in sozialen Netzwerken zeigen Leuchtspuren von Flugabwehrfeuer. Auf ähnliche Weise waren am Abend zuvor angebliche Drohnen über der Stadt Kertsch und dem Militärflugplatz Belbek bei Sewastopol abgeschossen worden. Beobachter schließen nicht aus, dass die Ukrainer damit vor möglichen Angriffen die russische Luftabwehr testen will.

+++ 21:21 Ukrainische Armee erhält bessere Satellitenbilder dank Spendenkampagne +++
Dank einer Spendenkampagne bekommt die ukrainische Armee schnellen Zugriff auf hochgenaue Satellitenbilder. Die Kombination der Aufklärungsbilder mit modernen Waffen eröffne den Streitkräften neue Möglichkeiten im Kampf gegen Russland, schreibt Verteidigungsminister Olexij Resnikow auf Facebook. Laut Vertrag mit dem finnischen Anbieter ICEYE darf die ukrainische Regierung rund um die Uhr einen Radarsatelliten nutzen, der auch bei Nacht oder Wolken Bilder liefert. Das Geld stammt aus einer Spendenkampagne in der Ukraine, die der Fernsehmoderator Serhij Prytula gestartet hatte. Bislang kamen nach Medienberichten etwa 600 Millionen Griwna, umgerechnet 16,2 Millionen Euro, zusammen. Mit dem Geld sollten eigentlich Bayraktar-Kampfdrohnen gekauft werden. Als deren Hersteller die Drohnen spendete, wurde stattdessen die Satelliten-Nutzung gekauft.

+++ 20:52 USA kündigen weitere Waffenlieferung an +++
Das US-Verteidigungsministerium kündigt weitere Waffen- und Munitionslieferungen an die Ukraine im Wert von rund 775 Millionen Dollar an. Washington wolle der Ukraine einen "kontinuierlichen Nachschub an Munition" ermöglichen, sagt ein hochrangiger Vertreter des Pentagon vor Reportern. Kiew habe die bisherigen 19 Waffenlieferungen aus Washington gut eingesetzt, ergänzt der Regierungsvertreter. Derzeit sei auf dem Schlachtfeld "keinerlei Fortschritt" für Russland zu erkennen.

+++ 20:23 Russland, Belarus und Syrien senden Beobachter zu Prozess in Donezk +++
Russland, Weißrussland und Syrien wollen Beobachter zu dem Prozess gegen fünf Europäer schicken, der in der von Moskau kontrollierten Separatistenregion Donezk stattfinden soll. Das sagt der Führer der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Denis Pushilin, dem Fernsehsender Rossiya-1. "Wir haben Anfragen an eine Reihe von Ländern geschickt. Russland, Belarus und Syrien haben ihre Pläne zur Entsendung von Beobachtern bestätigt", bemerkt er.

+++ 19:47 Ukraine macht weitere Getreidefrachter für Export bereit +++
In ukrainischen Häfen werden nach Angaben von Infrastrukturminister Olexander Kubrakow zehn weitere Frachtschiffe mit Getreide für den Export beladen. In den Häfen Odessa, Tschornomorsk und Piwdennyj seien seit dem unter Vermittlung der Türkei und der UN geschlossenen Getreideabkommen 25 Schiffe mit 630.000 Tonnen landwirtschaftlicher Produkte abgefertigt worden, teilt Kubrakow mit.

+++ 19:11 Xi plant Gipfeltreffen mit Putin +++
Chinas Präsident Xi Jinping plant nach einem Medienbericht kommenden Monat nach Zentralasien zu reisen, um dort den russischen Präsidenten Putin zu treffen. Anlass sei ein regionales Gipfeltreffen, berichtet das "Wall Street Journal". Das Blatt schreibt unter Berufung auf mit den Planungen befassten Personen, das mögliche Treffen sei nach dem Taiwan-Besuch der ranghohen US-Politikerin Nancy Pelosi ins Auge gefasst worden. Grund sei die Furcht vor ungewollten militärischen Zusammenstößen.

+++ 18:38 Insider: Krim-Explosionen haben Schwarzmeerflotte stark zugesetzt +++
Die Explosionen auf dem Krim-Stützpunkt Saki haben nach Einschätzung eines Insiders der russischen Schwarzmeerflotte stark zugesetzt. Mehr als die Hälfte der zur Flotte gehörenden Kampfjets seien nicht mehr einsatzbereit, sagt der westliche Behördenvertreter. Die Seestreitkräfte hätten Schwierigkeiten, mehr zu leisten als eine "Flottille zur Küstenverteidigung". Sie seien auch in ihrer Fähigkeit behindert, die ukrainische Hafenstadt Odessa mit amphibischen Angriffen zu bedrohen. Der Insider resümiert, insgesamt sei in dem Krieg praktisch ein Patt erreicht worden. "Die Bodentruppen beider Seiten haben nicht genug Kraft, um effektive Offensiven zu starten, die in irgendeiner Weise den Kriegsverlauf wesentlich verändern würden."

+++ 18:15 Gazprom: Nord Stream wird wegen "Wartung" unterbrochen +++
Der russische Energieriese Gazprom unterbricht seine Gaslieferungen nach Europa über die Pipeline Nord Stream 1 vom 31. August bis zum 2. September wegen einer "Wartung". Dies teilt das Unternehmen mit. Bereits zuvor hatte Russland seine Gaslieferungen stark gedrosselt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 18:03 Russland und Kasachstan vereinbaren gemeinsame Militärübungen +++
Kremlchef Putin kündigt während seines Treffens mit dem kasachischen Präsidenten Tokajew gemeinsame Militärübungen an. Das berichtet die staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Ein konkreten Zeitrahmen für die Manöver nennt Putin nicht.

+++ 17:33 Putin und Macron befürworten AKW-Inspektion +++
Russlands Präsident Putin und sein französischer Kollege Macron sprechen sich für eine Inspektion des von Russland besetzten südukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja durch internationale Experten aus. In einem Telefonat hätten die beiden Staatschefs bekräftigt, dass Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Lage vor Ort bewerten sollten, teilt der Kreml mit. Russland sichere die "erforderliche Mithilfe" zu, heißt es. Der Élyséepalast teilt darüber hinaus mit, Macron habe "seine Besorgnis über die Risiken, die die Situation im Kraftwerk Saporischschja für die nukleare Sicherheit und Sicherung darstellt", betont.

+++ 17:08 Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Nutzung von Nord Stream 2 +++
Eine knappe Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/ntv gegen die Nutzung der Gaspipeline Nord Stream 2 aus. Demnach sind 53 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Pipeline weiterhin nicht für die Lieferung von Gas aus Russland genutzt werden sollte. 39 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland angesichts der Gasknappheit die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ermöglichen sollte. Für eine Nutzung der Pipeline sprechen sich Ostdeutsche mehrheitlich aus (60 Prozent), während Westdeutsche überwiegend dagegen sind (56 Prozent). Mehr dazu lesen Sie hier.

Für die Umfrage wurden 1000 Personen befragt. Erhebungsdatum ist der 19. August. Die Fehlertoleranz liegt bei +/- drei Prozent.

+++ 16:26 Geheimdienst: Unterirdischer Serverraum russischer Hacker in Kiew entdeckt +++
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben einen unterirdischen Serverraum in Kiew entdeckt. Demnach wurden die dort bereitgestellten Server von Hackern gemietet, die darüber ihre Cyberangriffe durchführten. Einige Server seien von russischen Hackern gemietet worden, die damit Angriffe auf ukrainische Regierungswebseiten durchführten, heißt es in einer Mitteilung.

+++ 15:56 Nach Angriff auf Charkiw - Zahl der Toten steigt auf 21 +++
Rund einen Tag nach schweren russischen Raketenangriffen auf Charkiw ist die Zahl der Toten Angaben aus Kiew zufolge auf 21 gestiegen. Zugleich seien neun weitere Menschen aus den Trümmern eines Wohnheimes gerettet worden, teilt der ukrainische Zivilschutzdienst mit. In der Nacht zum Donnerstag war Charkiw von massiven Angriffen erschüttert worden, zwei Wohnheime und das Kulturhaus der Eisenbahn wurden dabei zerstört. Neben den vielen Toten sollen auch mehrere Dutzend Menschen verletzt worden sein.

+++ 15:19 Bericht: Russischen Soldaten in der Ukraine wird Entlassung verweigert +++
Rund 700 russischen Soldaten, die in der Ukraine kämpfen, wird laut einem Medienbericht die Entlassung aus dem Dienst verweigert. Nach Angaben der russischen Investigativseite IStories haben Soldaten der 64. motorisierten Schützenbrigade, deren Verträge teilweise im Mai abgelaufen waren, beantragt, die Ukraine zu verlassen und in ihre Heimat zurückzukehren. Demnach weigert sich das Oberkommando jedoch, die Männer aus der Ukraine abzuziehen.

+++ 14:48 Gasspeicher können trotz hoher Preise weiter befüllt werden +++
Trotz hoher Gaspreise lönnen die Gasspeicher in Deutschland weiter befüllt werden. Darauf weist der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hin. Der Füllstand aller Speicher liegt nach jüngsten EU-Daten bei gut 78 Prozent. Deutschlands größter Speicher im niedersächsischen Rehden ist zu 58 Prozent gefüllt. Aus technischen Gründen nimmt bei diesem Porenspeicher die tägliche Einspeisekapazität mit zunehmendem Füllstand ab. Auf den Speicher in Rehden entfallen allein rund 18 Prozent der gesamten deutschen Speicherkapazität. Am 1. November sollen die deutschen Speicher zu mindestens 95 Prozent gefüllt sein. Insgesamt sei die Gaslage angespannt. "Aber nach wie vor ist die Versorgung stabil. Sowohl die Industrie wie die privaten Haushalte leiden allerdings unter gravierenden Preissprüngen", sagt Müller.

+++ 14:12 Duma-Chef: "Washington hat Europa zu Hunger, Kälte und Isolation verdammt" +++
Der Vorsitzende der russischen Duma, Wjatscheslaw Wolodin, erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA. Diese versuchten, ihre "Macht über die Welt" aufrechtzuerhalten, indem sie den europäischen Ländern schadeten und sie faktisch in die Isolation trieben, zitiert die russische Agentur Tass Wolodin. "Washington hat Europa zu Hunger, Kälte und Isolation verdammt", so der Dumasprecher. "Washington ist bereit, alles zu tun, um seine Macht in der Welt aufrechtzuerhalten, und opfert dafür das Wohlergehen der Bürger und die Wirtschaft der europäischen Länder", so Wolodin.

+++ 13:44 Ukrainischer Militärberater: Allgemeine Russenhasser sind "dumm" und "schwach" +++
Ein einflussreicher Militärberater von Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert scharfe Kritik an Ukrainern, die nicht zwischen Russen, die den Krieg des Kremls ablehnen, und denen, die ihn unterstützen, unterscheiden. Wie die "Times" berichtet, nennt Olexij Arestowytsch die Anhänger eines allumfassenden Russenhasses "dumm" und "schwach". Er beschuldigt sie auch, Moskaus Invasion ungewollt zu unterstützen, weil sie es versäumt hätten, Brücken zu russischen Oppositionellen zu bauen. "Es ist schwierig, mit Nuancen umzugehen. Es ist einfacher, alle zu hassen", so der frühere Offizier und Psychologe, der den Stabschef des ukrainischen Präsidenten berät.

+++ 13:23 Energoatom: Hinweise, dass Russen AKW abschalten wollen +++
Die Ukraine fürchtet, dass Russland das größte Atomkraftwerk des Landes vom nationalen Stromnetz trennen will. Es gebe Hinweise darauf, dass Russische Truppen das Abschalten der noch betriebenen Reaktoren im AKW Saporischschja vorbereiteten, teilt der staatliche Energieversorger Energoatom mit. "Das russische Militär sucht derzeit Treibstofflieferanten für Dieselgeneratoren", heißt es weiter. Mit den Dieselgeneratoren sollten die Kühlsysteme für die hochradioaktiven Kernbrennstoffe nach dem Herunterfahren der Atommeiler am Laufen gehalten werden. Das Unternehmen bekräftigte den Vorwurf, Russland bereite eine "Provokation großen Ausmaßes" vor. Ein Ausfall der Stromlieferungen aus der riesigen Anlage - Saporischschja ist das größte Atomkraftwerk Europas - würde vor allem den Süden der Ukraine treffen.

+++ 13:08 Russen erobern angeblich weitere Orte im Donezk +++
Gemeinsam mit russischen Truppen besetzen die vom Kreml kontrollierten sogenannten Separatisten im ostukrainischen Gebiet Donezk nach eigenen Angaben weitere Ortschaften. Die Siedlungen Sajzewe und Datscha nördlich der Stadt Horliwka seien erobert worden, heißt es auf Telegram. Damit seien in Donezk bislang insgesamt 270 Siedlungen unter russische Kontrolle gebracht worden. Der ukrainische Generalstab hatte sich zuletzt am Mittwoch zu Sajzewe geäußert und betont, alle russischen Angriffsversuche dort seien "abgewürgt" worden.

+++ 12:46 Geheimdienst-Chef: Moskau hat Informationskrieg verloren +++
Russland ist es dem britischen Geheimdienst zufolge nicht gelungen, im Cyberspace gegen die Ukraine Boden zu gewinnen. "Präsident Putin hat den Informationskrieg in der Ukraine und im Westen umfassend verloren", erklärt der Leiter des Geheimdienstes GCHQ, Jeremy Fleming, im "Economist". Genau wie bei seiner Invasion auf dem Festland seien offenbar auch Russlands anfängliche Online-Pläne fehlgeschlagen.

+++ 12:27 Moskau: Truppen in Saporischschja verhindern "Tschernobyl-Szenario" +++
Die Regierung in Moskau verteidigt die Stationierung russischer Truppen in Saporischschja als notwendig für die Sicherheit des Atomkraftwerks. Die Präsenz des russischen Militärs sei eine Garantie dafür, dass es nicht zu einem "Tschernobyl-Szenario" komme, sagt Vize-Außenminister Sergej Rjabkow mit Blick auf die Nuklearkatastrophe im April 1986. Tschernobyl liegt im Norden der Ukraine, die 1986 Teil der Sowjetunion war.

+++ 12:15 USA treten acht Militärhubschrauber an Tschechien ab +++
Die USA geben acht gebrauchte Militärhubschrauber an Tschechien ab. Dabei handelt es sich um sechs Kampfhubschrauber vom Typ Bell AH-1Z Viper sowie zwei Mehrzweckhubschrauber vom Typ Bell UH-1Y Venom. Für die Kosten der Modernisierung und den Transport muss Tschechien selbst aufkommen. Die Regierung in Prag hatte bereits früher den Kauf von zwölf neuen Hubschraubern dieser US-Baureihen für umgerechnet rund 592 Millionen Euro beschlossen. Die ersten Maschinen sollen bereits im kommenden Jahr eintreffen. Sie ersetzen unter anderem ältere Hubschrauber sowjetischer Konstruktion des Typs Mil Mi-24, die Tschechien Medienberichten zufolge inzwischen an die Ukraine abgegeben hat.

+++ 11:56 "Ruhm der Ukraine" - Selenskyj korrigiert Übersetzer +++
Bei Auftritten vor internationalem Publikum spricht Selenskyj immer wieder auch Englisch. Meist lässt der ukrainische Präsident aber einen Dolmetscher übersetzen. Auf einer Pressekonferenz mit UN-Generalsekretär Guterres läuft das nicht ganz rund und Selenskyj muss einschreiten.

+++ 11:35 London: Russische Angriffe auf Charkiw sollen Kräfte binden +++
Russische Angriffe auf die ukrainische Stadt Charkiw und ihre Umgebung dienen nach Ansicht britischer Militärexperten dem Ziel, Kräfte der Verteidiger zu binden und sie von Gegenangriffen abzuhalten. Das geht aus dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London hervor. Durch ihre Nähe zur Front sei die Millionenstadt in Reichweite vieler russischer Waffensysteme. "Mehrfachraketenwerfer und allgemein unpräzise Waffen haben in große Teilen der Stadt Zerstörung angerichtet", so die britischen Experten.

+++ 11:16 Öffnung von Nord Stream 2? Kuleba sieht Haltung eines Drogensüchtigen +++
Der Vorstoß von FDP-Vize Wolfgang Kubicki, gemäß russischen Forderungen die Ostsee-Pipeline Nordstream 2 in Betrieb zu nehmen, stößt auf Kritik. "So ein Vorschlag stärkt falsche Narrative", sagt die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni T-Online. Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff verweist darauf, dass Russland Gas ebenso durch andere Pipelines liefern könne wie Nordstream 1 oder Jamal. Wenn aber Nordstream 2 in Betrieb genommen würde, würde Deutschland damit "im Alleingang den politischen Konsens in NATO und EU zerstören". Dies wäre ein "Debakel". Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba vergleicht die Forderungen nach einer Öffnung von Nordstream 2 mit der Haltung eines Drogensüchtigen, der "noch ein letztes Mal" sagt. "Abhängigkeit von russischem Gas tötet!"

+++ 10:51 "Realität dringt auch durch Fernseher zu Russen" +++
Immer wieder kommt es auf der Krim zu Explosionen in militärischen Einrichtungen. Lange versucht Russland, die Vorfälle runterzuspielen. Inzwischen dringen aber immer mehr Berichte an die russische Öffentlichkeit, wie Moskau-Korrespondent Rainer Munz berichtet.

+++ 10:29 "Frieden in der ganzen Welt" - sowjetische Denkmäler werden geschleift +++
Die Rufe nach dem Abriss sowjetischer Denkmäler in den einstigen Ostblock-Ländern werden immer lauter. Wie das russische Exilmedium "Meduza" berichtet, wurden seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine bereits mehr als 20 Denkmäler geschleift. Bei den meisten Bauwerken handelte es sich um Gedenkstätten für Soldaten der Roten Armee. In Lettland wurde auch ein Denkmal für einen sowjetischen Diplomatenkurier abgerissen, in Estland eine den Erbauern der Narva-Kraftwerke gewidmete Mauer. In Finnland entfernten die Behörden eine Skulptur mit dem Titel "Frieden in der ganzen Welt". Die Ukraine, die bereits etliche sowjetische Denkmäler abgerissen hat, ist in der Auflistung nicht enthalten.

+++ 10:03 Bundesregierung soll seit Monaten Bitten um Waffenlieferungen blockieren +++
Die Bundesregierung blockiert laut einem Bericht der "Welt" seit Monaten Bitten der Ukraine um weitere Waffenlieferungen. Diese seien in den vergangenen zehn Wochen wiederholt durch ukrainische Diplomaten im Bundesverteidigungsministerium vorgebracht worden, heißt es. Dort sowie im Kanzleramt von Olaf Scholz seien die Anfragen dann aber offensichtlich auf Eis gelegt worden. Seit Juni gab es dem Bericht zufolge mehrmals pro Monat hochrangige Treffen im Verteidigungsministerium, an denen auch Ministerin Christine Lambrecht von der SPD teilgenommen habe. Dabei habe die ukrainische Seite jedes Mal die Bitte um weitere Lieferungen jener Waffentypen geäußert, von denen Deutschland schon welche bereitgestellt hat: nämlich die Panzerhaubitze 2000 sowie Mehrfachraketenwerfer MARS II. Bislang hat Deutschland zehn Panzerhaubitzen und drei der Raketenwerfer geliefert.

+++ 09:39 Kiew: Verhandlungen mit Moskau sind "russisches Roulette" +++
Der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak nennt Verhandlungen mit Russland "russisches Roulette". Sie bedeuteten für jedermann ein "tödliches Ende", die Fortsetzung des Krieges, Terror und kriminelle Erpressung. Präsident Wolodymyr Selenskyj habe die Voraussetzungen für Verhandlungen klargestellt: Abzug der russischen Truppen aus allen ukrainischen Gebieten.

+++ 09:18 Kiew: 400 russische Soldaten in 24 Stunden getötet +++
Der Generalstab der Ukraine beziffert die jüngsten russischen Verluste. Demnach starben binnen 24 Stunden rund 400 russische Soldaten. Damit soll sich die Zahl der seit Beginn des Krieges getöteten Russen auf 44.700 erhöhen. Außerdem seien zuletzt innerhalb eines Tages unter anderem 10 russische Panzer, 16 gepanzerte Mannschaftsfahrzeuge und 5 Flugabwehrsysteme zerstört worden.

+++ 08:50 Handwerkerverband: "Wir reden hier vom Sterben Deutschlands!" +++
In einem offenen Brief an Kanzler Olaf Scholz fordert ein ostdeutscher Handwerksverband das Ende aller Russlandsanktionen. Die Handwerker wüssten, "dass die breite Mehrheit nicht gewillt ist, für die Ukraine ihren schwer erarbeiteten Lebensstandard zu opfern. Es ist auch nicht unser Krieg!", heißt es im Schreiben der Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis. An Scholz gewandt, heißt es: "Wollen Sie der Kanzler sein, der Deutschland in den Ruin getrieben hat? Wollen Sie wirklich Ihr Land opfern?" Außerdem könne bei der Ukraine nicht von einem lupenreinen demokratischen Staat gesprochen werden. Die Unterzeichner fordern einen sofortigen Stopp aller Sanktionen gegen Russland, die Aufnahme von Verhandlungen und alle politischen Entscheidungen "auf den Nutzen für das deutsche Volk" zu überprüfen. Und weiter heißt es: "Wir reden hier vom Sterben Deutschlands!"

+++ 08:27 USA verurteilen Moskaus "rücksichtslose Missachtung der nuklearen Sicherheit" +++
Das US-Außenministerium hat nach eigenen Angaben Kenntnis von Berichten, wonach die russischen Besatzer das Personal des Kernkraftwerks Saporischschja "missbraucht und genötigt" hat". Dabei kritisiert das Ministerium das russische Vorgehen als "rücksichtslos", wie CNN berichtet. "Wir beglückwünschen die ukrainischen Behörden und Betreiber zu ihrem Engagement für die nukleare Sicherheit unter schwierigsten Umständen", zitiert CNN den Sprecher des Außenministeriums, Ned Price. "Die Vereinigten Staaten verurteilen auf das Schärfste die rücksichtslose Missachtung der nuklearen Sicherheit durch Russland."

+++ 08:01 ISW: Russischer "Wiederaufbau" erfüllt nicht mal die Grundbedürfnisse der Ukraine +++
Seit fast sechs Monaten machen die russischen Truppen ukrainische Ortschaften dem Erdboden gleich – um nun in den von ihnen besetzten Gebieten einige Häuser aufzubauen. Wie das Institut for the Studies of War (ISW) schreibt, scheinen die "Wiederaufbaubemühungen" allerdings nicht einmal die Grundbedürfnisse der ukrainischen Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten zu befriedigen. Diese sieht in Teilen des Landes ohne Heizung dem nahenden Winter entgegen. Die Bauaktivitäten sollen dem Bericht zufolge vor allem die russischen Ziele flankieren: Verwaltungskapazitäten schaffen, die russischen logistischen Nachschublinien verbessern und einen Informationskrieg führen, um die ukrainische Zivilbevölkerung "an die russische Besatzung zu gewöhnen".

+++ 07:38 Starbucks wird in Russland zu Stars Coffee +++
Es ist die jüngste öffentlichkeitswirksame Umbenennung einer großen westlichen Kette in Russland: Ein Rapper, der Putin unterstützt, hat die ehemals zu Starbucks gehörende Kaffeehauskette unter dem neuen Namen Stars Coffee wiedereröffnet. Wie der "Guardian" berichtet, nahmen der Rapper Timati und der Gastronom Anton Pinskiy, die die Rechte an der Kette in Russland erworben haben, an der Eröffnung des ersten der 130 Cafés teil, die zuvor Starbucks gehörten. Während der Eröffnung im Zentrum Moskaus enthüllten die beiden auch das neue Logo der Kette. Dieses hat die ikonische Sirene von Starbucks durch eine Frau mit dem traditionellen russischen Kokoschnik-Kopfschmuck ersetzt, ist aber ansonsten dem alten Logo ziemlich ähnlich.

+++ 07:14 Putin will offenbar G20-Gipfel besuchen +++
Kremlchef Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping planen einem Bericht zufolge offenbar, im November zum G20-Gipfel nach Bali zu reisen. Der gastgebende indonesische Präsident Joko Widodo sagt der Nachrichtenagentur Bloomberg: "Xi Jinping wird kommen. Präsident Putin hat mir auch gesagt, dass er kommen wird." Widodo hatte Putin eingeladen, der Kreml jedoch die persönliche Teilnahme Putins bislang offengelassen. Bestätigungen für die Reisepläne gibt es bislang weder von offizieller russischer noch chinesischer Seite. Der Westen betrachtet eine Beteiligung Putins am Gipfel kritisch, zumal mit Wolodymyr Selenskyj auch der Präsident der Ukraine eingeladen ist.

+++ 06:55 Bericht: US-Außenministerium gegen Einstufung von Russland als Terror-Sponsor +++
Das US-Außenministerium warnt offenbar den Kongress davor, Russland als staatlichen Sponsor des Terrorismus einzustufen. Dies berichtet das Nachrichtenportal "Politico". Mehrere Personen, die mit den Gesprächen vertraut seien, sagen demnach, dass das Außenministerium "in aller Stille die Kongressbüros wissen lässt, dass es erhebliche Bedenken hat, Russland als staatlichen Sponsor des Terrorismus zu bezeichnen". Zu den Hauptbedenken gehören mögliche Vergeltungsmaßnahmen Russlands, wie etwa der Bruch des Getreideabkommens.

+++ 06:35 Biden will weiteres Millionen-Militärpaket für Kiew verkünden +++
Die Regierung von Präsident Joe Biden bereitet zusätzliche Militärhilfe in Höhe von etwa 800 Millionen Dollar für die Ukraine vor und könnte diese bereits heute ankündigen. Dies berichtet die Agentur Reuters und beruft sich auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Biden könne die Hilfen dank seiner "Presidential Drawdown Authority" bewilligen, die es dem Präsidenten erlaube, den Transfer überschüssiger Waffen aus US-Beständen zu genehmigen. Seit dem russischen Überfall im Februar hat Washington der Kiewer Regierung Sicherheitshilfen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.

+++ 06:09 Kiew droht russischer Armee auf Krim +++
Die Russen können sich ihrer Militäranlagen auf der annektierten Krim nicht mehr sicher sein. Wie Präsidentenberater Mychajlo Podoljak in Kiew erklärt, habe die ukrainische Armee ein Recht darauf, russische Militärobjekte auf der Krim zu vernichten. Die Kiewer Führung hat nicht offiziell die Verantwortung für die wachsende Zahl von Explosionen und Zwischenfällen auf der Krim übernommen. Gleichzeitig ist deutlich, dass die Ukraine die russische Armee auf der bislang unantastbaren Halbinsel, die als militärisches Aufmarschgebiet dient, unter Druck setzt.

+++ 05:38 Selenskyj: Internationale Experten können zum AKW Saporischschja reisen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht keine Sicherheitsprobleme für eine Reise internationaler Experten zum von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja. Darüber habe er in Lwiw mit UN-Generalsekretär António Guterres gesprochen, berichtet Selenskyj in einer Videoansprache. Er sehe keine "objektiven Hindernisse" für die Spezialisten der Internationalen Atom-Energiebehörde IAEA, zum Kraftwerk zu gelangen. Die Reise werde "sehr schnell und insgesamt sicher auf legalem Weg durch das freie Territorium unseres Staates zur Station" führen. "Und das ist der einzige Weg", sagt Selenskyj. Wer wie Russland nukleare Erpressung organisiere, könne nicht Organisator der Reise sein. Russische Truppen müssten das größte AKW Europas sofort und bedingungslos räumen, fordert Selenskyj erneut.

+++ 05:05 ISW: Russen machen erstmals seit Wochen keine Geländegewinne +++
Wie das US-Institut für Kriegsstudien mitteilt, haben die Russen in der Ukraine erstmals seit dem 6. Juli keine Geländegewinne erzielt. Auch ukrainische Kräfte seien nicht vorgerückt, teilt das ISW in seinem täglichen Lagebericht mit. Die Russen hätten zwar in begrenztem Umfang Stellungen an der östlichen Front angegriffen, damit aber keinen Erfolg gehabt.

+++ 03:26 Ukrainischer TV-Star organisiert Radarsatelliten +++
Ein bekannter ukrainischer TV-Moderator finanziert per Crowdfunding ein Geschenk für die ukrainischen Streitkräfte. Es handele sich um die Nutzungsrechte an einem Radarsatelliten, der die Erde nachts und durch Wolken hindurch beobachten könne, erklären der TV-Star Serhij Prytula und das finnische Satellitenunternehmen ICEYE OY. Darüber hinaus werde der Konzern Zugang zu seiner Konstellation von SAR-Satelliten gewähren, damit die ukrainischen Streitkräfte Radarsatellitenbilder von kritischen Orten mit einer hohen Wiederholungsfrequenz empfangen könnten.

+++ 03:00 Lindner hält neues Entlastungspaket für "erreichbar" +++
Finanzminister Christian Lindner hält ein drittes Entlastungspaket im "unteren zweistelligen Milliardenbetrag für erreichbar". In der "Rheinischen Post" nennt der FDP-Chef dafür drei Prioritäten. Erstens gehe es um Bedürftige, zweitens um die arbeitende Mitte und drittens um die energieintensive Wirtschaft. Bürgergeld und Wohngeld würden den Bedürftigen helfen, der Inflationsausgleich gegen die kalte Steuerprogression schütze die Mitte. Für die energieintensiven Unternehmen werde es gezielte Wirtschaftshilfen geben müssen, sagt der Finanzminister.

+++ 02:04 Netzagentur-Chef: Volle Gasspeicher reichen nicht für Winter +++
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, ruft trotz der Fortschritte beim Befüllen der deutschen Gasspeicher dazu auf, dringend weiter Gas zu sparen. Man könne sich nicht allein auf die Speicher verlassen, sagt Müller im ZDF. "Die alleine würden uns nicht durch einen Winter durchtragen, wenn es besonders kalt wird oder Putin das Gas komplett abdrehen sollte", betont Müller. Aktuell sind die Gasspeicher zu knapp 78 Prozent gefüllt. Laut Verordnung sollen es am 1. September mindestens 75 Prozent, am 1. Oktober mindestens 85 Prozent und am 1. November mindestens 95 Prozent sein. Müller vergleicht die Speicherung mit dem Aufpumpen eines Fahrradreifens. Die ersten Prozent seien die leichtesten. 85 und 95 Prozent zu erreichen, sei dann physikalisch anstrengender. Den Winter werde man nur mit einem Dreiklang gut managen, mahnt Müller. Neben der Einspeicherung seien das der Bezug aus zusätzlichen Gasquellen und Einsparungen.

+++ 00:29 Kubicki für Öffnung von Nord Stream 2 +++
Zur Verbesserung der Gasversorgung spricht sich FDP-Vize Wolfgang Kubicki für die Öffnung der Ostseepipeline Nord Stream 2 aus. "Wir sollten Nord Stream 2 jetzt schleunigst öffnen, um unsere Gasspeicher für den Winter zu füllen", sagt Kubicki dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es gebe "keinen vernünftigen Grund, Nord Stream 2 nicht zu öffnen". Wenn Russlands Präsident Wladimir Putin dann doch nicht mehr Gas liefere, habe Deutschland nichts verloren. "Kommt auf diesem Weg mehr Gas bei uns an, vielleicht sogar die komplette vertraglich zugesicherte Menge, wird das helfen, dass Menschen im Winter nicht frieren müssen und unsere Industrie nicht schweren Schaden nimmt", betont Kubicki. Dafür zu sorgen, sei oberste Pflicht der Bundesregierung. Auf den Hinweis, dass Putin dies als großen Erfolg ausschlachten würde, sagt der Bundestagsvizepräsident, alles, was dafür sorge, dass mehr Gas hier ankomme, nütze Deutschland mehr als Putin. "Der größte propagandistische Erfolg für Putin wäre es im Übrigen, wenn uns das Gas ausgeht, während er noch gut an uns verdient hat. Das gilt es zu verhindern."

+++ 00:08 Die meisten Deutschen sparen schon Energie +++
Die meisten Verbraucher in Deutschland reagieren einer Umfrage zufolge mit Einschränkungen im Konsumverhalten auf die steigenden Preise. 70 Prozent der Befragten geben im neuen ARD-"Deutschlandtrend" an, weniger Energie zu verbrauchen. Im April waren es noch 64 Prozent. Jeweils rund die Hälfte der Befragten kauft demnach weniger ein und spart bei Freizeitaktivitäten. Die Preissteigerungen treffen besonders Haushalte mit niedrigen Einkommen: Rund zwei Drittel der Befragten in dieser Einkommensgruppe geben an, weniger einzukaufen. Zudem würden Freizeitaktivitäten wie Restaurant- und Kinobesuche eingeschränkt.

+++ 23:03 Mehrere Explosionen nahe Flughafen auf Krim +++
Mindestens vier Explosionen sollen mehreren lokalen Quellen zufolge ein Gebiet in der Nähe des russischen Militärflughafens Belbek auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim erschüttert haben. Es sei aber kein Schaden entstanden, schreibt der Gouverneur der benachbarten Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, auf Telegram. Zudem hätten russische Flugabwehrkräfte dem Gouverneur zufolge eine ukrainische Drohne abgeschossen.

+++ 22:20 Militär-Transporte sollen Vorrang vor Kohle-Zügen haben +++
Militär-Transporte auf dem deutschen Schienennetz sollen trotz der Energie-Krise Vorrang vor Kohle- oder Öl-Zügen haben. Ein Verordnungs-Entwurf der Regierung, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, stellt klar, dass Trassen für Streitkräfte nicht gekündigt werden dürfen. Abgesehen von diesen sollen aber Energie-Transporte für Kraftwerke oder Raffinerien sowie auch von Transformatoren bevorzugt abgewickelt werden. ICE oder Regionalzüge müssten im Zweifel warten. Deutschland liefert Rüstungsgüter zur Unterstützung der Ukraine und ist auch Transitland für solche. Militärgüter werden überwiegend über die Schiene transportiert. Im Kern zielt die Verordnung aber auf die gesicherte Versorgung der Kraftwerke und der Raffinerien in Deutschland.

+++ 22:04 Kiew: Russische Provokation in AKW zu befürchten +++
Der ukrainische Militärgeheimdienst warnt vor einem möglichen russischen Sabotageakt im Atomkraftwerk Saporischschja. Die russischen Besatzer hätten unerwartet für Freitag einen arbeitsfreien Tag in dem AKW verkündet, schreibt der Geheimdienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums auf Facebook. Nur die Bedienungsmannschaft dürfe im AKW verbleiben. Es sei zu befürchten, dass russische Kräfte nach ihrem Beschuss auf das AKW nun "den Einsatz erhöhen" und einen Terroranschlag begehen wollten, heißt es. Diese Angaben sind nicht überprüfbar. Der Geheimdienst erwiderte damit spiegelbildlich eine russische Warnung von Donnerstag, wonach die ukrainische Seite für Freitag eine Provokation in dem AKW plane.

Frühere Entwicklungen des Ukraine-Krieges können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, jpe/vpe/ghö/dpa/rts/AFP

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