Politik

Schlägerei unter Flüchtlingen 50 Menschen prügeln aufeinander ein

In einer Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Verden löst ein vermeintlicher Diebstahl eine Massenschlägerei aus und ruft die Polizei auf den Plan. Nur einen Tag später eskaliert die Lage erneut - mit lebensgefährlichen Folgen.

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in einer Flüchtlingsunterkunft sind in Niedersachsen 14 Menschen verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei teilte mit, dass am späten Freitagabend ein Streit zwischen Bewohnern der Unterkunft in einem Stadtteil von Verden wegen eines vermeintlichen Diebstahls eskaliert sei. Zwischenzeitlich seien bis zu 30 Personen an der Massenprügelei beteiligt gewesen und mit Eisenstangen sowie Feuerlöschern als Schlagwaffen aufeinander losgegangen. Dabei wurden sieben Menschen leicht verletzt.

Am Samstagabend wurde die Polizei erneut wegen einer Schlägerei in die Unterkunft gerufen. Dieses Mal hätten sogar 50 Menschen mit verschiedenen Schlagwerkzeugen aufeinander eingeschlagen, teilte die Polizei mit. Durch ein großes Aufgebot sei es gelungen, die Lage zu beruhigen. Erneut wurden sieben Menschen verletzt.

Im Zuge der Auseinandersetzung wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. An den Auseinandersetzungen waren Afghanen und irakische Kurden beteiligt.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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