Politik
Zwei Millionen Euro will die AfD mit dem Handel von Goldmünzen und -barren einnehmen.
Zwei Millionen Euro will die AfD mit dem Handel von Goldmünzen und -barren einnehmen.(Foto: picture alliance / dpa)
Freitag, 10. Oktober 2014

Schon 210.000 Euro eingenommen: AfD-Gold läuft wie geschnitten Brot

AfD-Wähler sind dem Euro ab-, der alten D-Mark zugeneigt. Die Partei macht sich das zunutze und setzt zur finanziellen Sanierung auf den Verkauf von Gold. Mit einigem Erfolg: Offenbar werden schon die Bestände knapp. Eine ganz spezielle Münze ist besonders gefragt.

Die Alternative für Deutschland (AfD) feiert mit dem kürzlich initiierten Einstieg in den Goldhandel ungeahnte Erfolge. Eine der fünf im Online-Shop verkauften Goldmünzen ist bereits ausverkauft - nämlich die vergoldete D-Mark. Sie ist die mit Abstand teuerste und wohl auch originellste Münze. In den ersten 48 Stunden habe die Partei bei der Aktion bereits Gold für 210.000 Euro abgesetzt, sagte AfD-Sprecher Christian Lüth.

Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteifinanzen sanieren. Sie hofft, dadurch zwei Millionen Euro zu erlösen. Denn nur dann würde sie nicht nur drei Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen für 2014 erhalten, sondern die ihr maximal zustehende Summe von fünf Millionen Euro.

Maßstab für die Verteilung der staatlichen Zuschüsse ist neben dem Wahlerfolg und den Mitgliedsbeiträgen einer Partei auch die Summe der eingenommenen Spenden. Viele Anhänger der AfD sind für einen Ausstieg aus dem Euro und wünschen sich die D-Mark zurück. Deshalb bietet die Partei unter anderem auch die D-Mark-Goldmünzen an.

Quelle: n-tv.de