Politik

Petry fordert "Schweizer Modell" AfD will Rentenversicherung für alle

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Konkrete Pläne zum Thema Rentenversicherung will Frauke Petry noch nicht vorlegen.

(Foto: dpa)

Die AfD will bei der gesetzliche Rentenversicherung offenbar dem Schweizer Weg folgen. Parteichefin Petry fordert, auch Selbstständige und Beamte in die Beitragszahlung zu zwingen. Zudem sollen Gutverdiener künftig mehr einzahlen.

Die AfD möchte auch Selbständige und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung zwingen und die Beiträge für Gutverdiener erhöhen. "Wir halten den Schweizer Weg für sinnvoll, auch Menschen mit höherem Einkommen in die Rentenversicherung einzahlen zu lassen", sagte die Parteivorsitzende Frauke Petry der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". In der Schweiz zahlen alle Bürger ab dem 20. Lebensjahr in die staatliche Rentenkasse ein.

"Wir sind für Renten, von denen alle leben können, und wir kritisieren, dass immer weniger Menschen in die Rentenversicherung einzahlen", so die Parteivorsitzende. Bereits Anfang Mai hatte auch AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen eine ähnliche Empfehlung abgegeben: Würde man dem "Schweizer Modell" folgen, bekäme die Rentenkasse mehr Spielraum, so der AfD-Politiker.

Zu Einzelheiten des AfD-Konzepts wollte sich Petry allerdings nicht äußern: "Ich bitte darum, uns bei dem Thema noch etwas Zeit zu geben", sagte sie der Zeitung. Im Grundsatzprogramm der Partei findet sich zu dem Thema bislang nur die Forderung, Kinderzahl und Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung stärker zu berücksichtigen.

Petry distanzierte sich in der Zeitung außerdem von eigenen Äußerungen aus dem Sommer, man werde "vermutlich über eine weitere Kürzung der Renten reden müssen". Das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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