Politik

Polizei prüft Brandstiftung Asylunterkunft in Baden-Württemberg brennt

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Das leerstehende Haus brannte um 5 Uhr in voller Ausdehnung.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein leerstehendes Gebäude, in dem Asylbewerber unterkommen sollten, ist in Weissach im Tal in Baden-Württemberg von einem Feuer weitgehend zerstört worden. Für eine Aussage zur Brandursache sei es noch zu früh, sagte ein Polizeisprecher. Ausschließen könne man derzeit nichts - auch keinen Brandanschlag.

Der dreistöckige Altbau stand voll in Flammen, als die Rettungskräfte kurz nach 5 Uhr eintrafen. Die Feuerwehr hatte den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Das Gebäude sollte in Kürze renoviert werden. Es sei nun definitiv unbewohnbar, hieß es. Der Schaden sei noch nicht zu beziffern.

In Weissach hatte es vor zehn Jahren einen fremdenfeindlichen Anschlag gegeben. Damals warf  ein 17 Jahre alter Neonazi mit zwei Komplizen einen Molotow-Cocktail gegen ein Flüchtlingsheim, in dem sich zu dem Zeitpunkt elf Menschen aufhielten. Verletzt wurde niemand. Der Rechtsradikale wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

Quelle: ntv.de, hul/dpa

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