Politik

Er kann's nicht lassen Berlusconi peilt Comeback an

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Berlusconi geht. Die große Frage ist nur: Kommt er wieder?

(Foto: AP)

Berlusconi kann sich offenbar nicht so richtig von seiner Macht trennen. Nun kündigt er an, dass er auch wieder an die Spitze der Regierung will.

Wer gedacht hätte, dass sich der bisherige italienische Regierungschef Silvio Berlusconi nach seinem Rücktritt nun ganz seinen Hobbys  widmet, hat sich offenbar gründlich vertan. Einen Tag nach seinem Abgang tut der umstrittene ehemalige Ministerpräsident vielmehr seine Absicht kund, erneut an die Regierung zurückkehren zu wollen.

In einem Schreiben an die Partei Die Rechte aus Anlass von deren Parteitag in Turin äußerte sich Berlusconi "stolz" über das, was seine Regierung in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren inmitten einer "beispiellosen internationalen Krise" geleistet habe. "Ich teile Ihre Überzeugungen und hoffe, dass wir erneut gemeinsam den Weg zur Regierung beschreiten werden", heißt es in dem Brief an die kleine Rechtspartei.

Am Samstag hatten Rom bejubelt Berlusconis Abgang den Rücktritt Berlusconis gefeiert. Zur Musik der italienischen Nationalhymne und Georg Friedrich Händels "Halleluja" zelebrierten sie den "12. November - Tag der Befreiung.

Quelle: n-tv.de, AFP/dpa

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