Politik

Kommunalwahlen in Sachsen Biedenkopf-Affären wirken sich offenbar aus

Bei den Oberbürgermeisterwahlen in drei kreisfreien Städten Sachsens hat keiner der Bewerber im ersten Anlauf die absolute Mehrheit erzielt. Damit sind in Dresden, Hoyerswerda und Zwickau am 24. Juni Neuwahlen fällig. In den ersten Reaktionen machten Landes- und Kommunalpolitiker die anhaltende Krise in der sächsischen CDU und CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf für die Wahlergebnisse und die geringe Wahlbeteiligung verantwortlich, die in Dresden bei rund 48, in Hoyerswerda bei 49,5 und in Zwickau nicht einmal bei 40 Prozent lag. In Dresden lag der parteiunabhängige Bewerber Ingolf Roßberg überraschend vorn, in Hoyerswerda PDS-Amtsinhaber Horst-Dieter Brähmig. In Zwickau führte der CDU-Bewerber. Insgesamt wurden in 398 Gemeinden und 18 Landkreisen neue Landräte, Bürgermeister und Oberbürgermeister gewählt. Die Amtsperiode für Landräte, Bürgermeister und Oberbürgermeister in den 540 sächsischen Gemeinden und 22 Landkreisen dauert sieben Jahre.

Quelle: n-tv.de