Politik

Heimatgefühle Bush lobt die Mongolei

Als erster US-Präsident hat George W. Bush die Mongolei besucht, wenn auch nur für vier Stunden. Die Stippvisite in dem 2,4 Millionen Einwohner zählenden Land, das sich in den 90er Jahren vom kommunistischen Ein-Parteien-Staat zu einer Demokratie entwickelt hat, war die letzte Station von Bushs einwöchiger Asienreise.

Bei einem Treffen mit Präsident Nambariin Enchbajar würdigte Bush das militärische Engagement der Mongolei im Irak, die rund 120 Soldaten entsandt hat. Die mongolischen Streitkräfte dienten dem Ziel der Freiheit, so Bush. Der US-Präsident lobte zudem die politischen Reformen des Landes, die die Mongolei innerhalb von 15 Jahren von einem totalitären zu einem demokratischen Staat hätten werden lassen. "So wie die kommunistische Ideologie gescheitert ist, wird auch die radikal-islamische Ideologie scheitern, da der Wille zur Macht nicht stärker ist als der universelle Wunsch, in Freiheit zu leben", sagte Bush. "Sie haben eine lebendige Demokratie auf die Beine gestellt und ihre Wirtschaft geöffnet." Er fühle sich in dem "wunderschönen Land" mit den intensiven Farben eines Hochlandes und seinem weiten Horizont an seine Heimat Texas erinnert. "Amerikaner und Mongolen haben viel gemeinsam. Beide Nationen wurden von Pionieren auf Pferden besiedelt, die das raue Flachland bezwungen haben."

Nach dem Kurzbesuch in der wirtschaftlich rückständigen Mongolei, die sich um gute Beziehungen zu den USA bemüht, reiste Bush nach Washington zurück. Auf seiner einwöchigen Asienreise hatte Bush zuvor Japan, Südkorea und den Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) sowie China besucht.

Quelle: n-tv.de

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