Politik

Sanktionen gegen Angehörige Das bigotte Privatleben der Kreml-Clique

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Deep Purple? Find ich gut! Wladimir Putins Scharfmacher Dmitri Medwedew (M.) 2008 inmitten einer seiner Lieblingsbands.

(Foto: imago stock&people)

Auf der Suche nach weiteren Sanktionsmöglichkeiten geraten auch Angehörige der Kreml-Clique wie Wladimir Putins Töchter ins Visier. Während in der Ukraine ganze Familien ausgelöscht werden, leben die Liebsten der Moskauer Machtelite schließlich in Saus und Braus oder sogar im verhassten Westen.

"I hope the Russians love their children too" ("Ich hoffe, auch die Russen lieben ihre Kinder"), sang Mitte der 80er-Jahre Sting gegen den Kalten Krieg an. Und die Hoffnung, die er damals zum Ausdruck brachte, schwingt auch heute wieder mit. Jedenfalls mit Blick auf das atomare Säbelrasseln des Kremls und die Gefahr eines russischen Angriffs auf die NATO.

Nicht nur der obszöne Luxus, in dem sie mit ihren Jachten, Palästen und Ländereien schwelgt, legt nahe, dass die Clique rund um Wladimir Putin durchaus an ihrem hedonistischen Leben hängt und zumindest die eigene Vernichtung nicht riskiert. Der russische Präsident und seine Getreuen haben allesamt auch Familien. Manch einer von ihnen vermutlich sogar mehr als nur eine. Und selbst wenn die greisen Männer inzwischen ihres Lebens vielleicht müde sein sollten, bleibt doch zu hoffen, dass sie wenigstens ihre eigenen Familien nicht mit in den Abgrund reißen wollen.

Der Reichtum der Kreml-Fürsten, während ein Großteil der Bevölkerung im ehemaligen Arbeiter- und Bauern-Staat in Armut lebt, wirft bereits ein Schlaglicht darauf, wie bigott das Privatleben von Putin und seiner Entourage ist. Ein Reichtum übrigens, der samt und sonders wohl nicht legal erworben wurde. Ob der russische Präsident selbst, sein Außenminister Sergej Lawrow, sein Sicherheitsrats-Vize Dmitri Medwedew oder sein Sprecher Dmitri Peskow - sie alle hatten schon Korruptionsvorwürfe am Hals, über die früher, als es noch eine unabhängige Presse in Russland gab, auch offen diskutiert wurde.

Die Doppelmoral, mit der die Moskauer Machtelite unterwegs ist, tritt auch bei ihren Familien zutage. Ihre Angehörigen frönen schließlich vielfach einem nicht minder dekadenten Lebensstil, weshalb sie nun folgerichtig auch ins Visier der Sanktionen von EU und USA geraten. Und das mitunter noch dazu im Westen, der doch nach Kreml-Lesart eigentlich der Hort allen Übels sein soll.

Wladmir Putin

Über die mutmaßliche Zweitfamilie des obersten Kreml-Despoten wurde in den vergangenen Wochen schon ausführlich berichtet. Seine Geliebte, mit der er wahrscheinlich seit mehreren Jahren auch verheiratet ist, soll die Ex-Sportlerin Alina Kabajewa sein. Mit der 38-Jährigen, die sich mehrere Jahre auch als linientreue Duma-Abgeordnete betätigte, soll Putin zudem mindestens drei, vielleicht auch vier Kinder haben. Es kursieren Spekulationen, sie und ihr Nachwuchs besäßen Schweizer Pässe und hielten sich in einem Chalet im Tessin auf. Deshalb wurde sogar eine Petition ins Leben gerufen, die ihren Rauswurf aus dem Land forderte. Die Schweizer Behörden erklärten unterdessen, sie hätten keine Hinweise auf Kabajewas Aufenthalt in der Eidgenossenschaft.

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Putins Ex: Ljudmila Putina.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Während Putin alles dafür tut, diese Familie geheim und aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, ist es dafür bei den Liebsten aus seinem früheren Leben zu spät. Mit seiner Ex-Frau Ljudmila zeigte sich der 69-Jährige schließlich in jüngeren Jahren ein ums andere Mal in der Öffentlichkeit. Auch seine beiden erwachsenen Töchter Maria und Katerina kann er nicht mehr verstecken, auch weil sie im Windschatten ihres Vaters selbst Karriere in Russland gemacht haben. Sie gehören nun explizit zu den Personen im Kreml-Dunstkreis, gegen die im neuesten Maßnahmenkatalog von EU und USA Sanktionen verhängt werden.

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Putins älteste Tochter Maria.

(Foto: IMAGO/SNA)

Maria Wladimirowna Woronzowa, wie Putins 1985 in Sankt Petersburg geborene und damit älteste Tochter mit vollem Namen heißt, ist Medizinerin, die sich mit Gentechnik befasst und dazu eine eigene Forschungsklinik betreibt. Dabei soll sie mit Milliardensummen vom Kreml unterstützt werden. Verheiratet ist sie mit dem niederländischen Geschäftsmann Jorrit Joost Faassen, der nicht zuletzt als Gazprom-Berater reich geworden ist. Zuletzt machten allerdings von russischen Journalisten im Exil in Umlauf gebrachte Gerüchte die Runde, dass die Ehe am Ende sei.

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Putins Tochter Katerina tanzt gern.

(Foto: imago/Eastnews)

Auf den Namen Katerina Wladimirowna Tichonowa hört dagegen Putins jüngere Tochter aus seiner ersten Ehe, die 2013 in die Brüche ging. Sie soll 1986 in Dresden zur Welt gekommen sein, wo ihr Vater seinerzeit als KGB-Offizier stationiert war. An der Moskauer Universität leitet sie ein Projekt zu Künstlicher Intelligenz, das ebenfalls mit Unsummen subventioniert werden soll. Ihre Ehe mit einem Geschäftsmann soll 2018 zu Ende gegangen sein. Privat tanzt sie zudem gerne Rock'n'Roll und nimmt mit ihrem Hobby schon auch mal an Wettbewerben teil. In der Vergangenheit gab es Spekulationen, Putin wolle sie als seine Nachfolgerin in Stellung bringen.

Beide Töchter sollen mehrere Sprachen sprechen. Zudem heißt es, wenn sie ins Ausland reisten, seien sie stets unter falschem Namen und in Begleitung zahlreicher Bodyguards unterwegs. Wenigstens eine der beiden Frauen hat wohl auch Kinder. Jedenfalls rutschte Putin 2017 diese Aussage heraus: "Eines meiner Enkelkinder ist bereits im Kindergarten. Bitte verstehen Sie, ich möchte nicht, dass sie wie eine Art Königskinder aufwachsen. Ich möchte, dass sie wie normale Menschen groß werden."

Sergej Lawrow

Ob sein Vater Kalantarow oder Kalantanjan mit Nachnamen hieß, ist ungewiss. Fest steht allerdings, dass der russische Außenminister eigentlich gar nicht Lawrow heißt. Ob der Sohn eines Armeniers seinen großrussisch und pompös klingenden Namen - "Lawr" bedeutet "Lorbeer" - bereits von seinen Eltern verabreicht bekommen hat oder er ihn sich einfach selbst zulegte, ist ebenfalls unbekannt. Letzteres würde sicher gut zu dem Mann passen, der sich gern in Designeranzüge kleidet und distinguiert gibt, während er zum vielleicht skrupellostesten Bluthund des Kremls mutiert ist.

Auch der "Lorbeersohn" legt viel Wert darauf, seine privaten Verhältnisse zu verschleiern. Offiziell ist der 72-Jährige seit über fünf Jahrzehnten mit seiner Frau Marija verheiratet. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter, Ekaterina Lawrowa. 1982 geboren, verbrachte sie einen Großteil ihres Lebens in den USA, wo ihr Vater von 1981 bis 2004 - mit einer mehrjährigen Unterbrechung - als sowjetischer beziehungsweise russischer Repräsentant bei den Vereinten Nationen aktiv war.

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Ekaterina ist Lawrows einziges leibliches Kind, von dem wir wissen.

(Foto: AP)

Ekaterina Lawrowa studierte politische Wissenschaften an der Columbia University in New York, wo sie bis 2014 auch lebte. Mittlerweile wohnt sie jedoch in Moskau, wie ihr Vater 2015 in einem vom russischen Außenministerium veröffentlichten Interview offenbarte. "Meine Tochter ist in Russland. Sie arbeitet hier. Sie ist verheiratet. Sie ist die Mutter meines Enkels und meiner Enkelin", sagte Sergej Lawrow da und ergänzte: "Meine Tochter und ihr Mann haben vor Kurzem eine Wohnung in Russland gekauft, da sie noch weitere Kinder haben wollen."

Lawrowas Mann, das ist der unter anderem im Lebensmitteleinzelhandel und bei einem Investmentunternehmen involvierte Geschäftsmann Alexander Winokurow. Ihn setzte die EU bereits Anfang März auf eine Sanktionsliste, da er zu den finanziellen Unterstützern des Kremls zählen soll.

Ekaterina Lawrowa hat dagegen ihr Hobby zum Beruf gemacht. Sie befasst sich mit Kunst und organisiert Ausstellungen. Die von ihr gegründete Firma "Smart Art" war in der Vergangenheit etwa für den russischen Pavillon bei der Architektur-Biennale in Venedig zuständig - künftig kommt das wohl kaum noch in Frage. In einem Interview antwortete sie vor einigen Jahren auf die Frage, was sie vor allem von ihrem Vater gelernt habe: "Selbstvertrauen." Als ihre Lieblingsstädte gab sie New York, London, und Barcelona an. Bei der Kosmetik bevorzuge sie "japanische Marken", während ihr beim Thema Mode vor allem Chanel, Stella McCartney, Céline, Nike und Zara einfielen - alles Labels aus dem "bösen" Westen.

Während Lawrows eigentliche Frau Marija seit vielen Jahren nicht mehr gesehen wurde, hat Maria Pewtschich, russische Investigativjournalistin und Unterstützerin des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny, so einiges über die mutmaßliche Zweitfamilie des russischen Außenministers herausgefunden. Ihre Erkenntnisse teilte sie unter anderem auch auf Twitter.

Demnach gilt als sicher, dass längst Swetlana Poljakowa die Frau an Lawrows Seite ist. Die beiden sollen sogar bereits seit rund 20 Jahren verheiratet sein. Poljakowa soll zwar keinen Job haben, dafür aber umso mehr im Luxus baden. Sie soll nicht nur über eine 260-Quadratmeter-Wohnung in Moskau verfügen, sondern auch über einen regelrechten Fuhrpark an Luxuskarossen. Pewtschich ist sich sicher, dass die Quelle dieses unerklärlichen Reichtums Schmiergelder von Oligarchen sind, die Lawrow bei seiner Geliebten parkt.

Aus erster Ehe hat Swetlana Poljakowa die 26-jährige Tochter Polina. Auch sie verfügt über Geld, dessen Herkunft völlig ungeklärt ist. So erwarb sie im Alter von gerade mal 21 Jahren eine Wohnung für ungefähr 4,4 Millionen Pfund. Nicht irgendwo, sondern in der Kensington High Street im Herzen Londons.

"Ihre einzige Geldquelle ist ihre arbeitslose Mutter, die zufällig Lawrows informelle Ehefrau ist. Dies ist das Lehrbuchbeispiel für unerklärlichen Reichtum", urteilte Pewtschich hierüber und forderte: "Polina muss ihre Louis-Vuitton-Koffer packen, sich von ihrem britischen Leben verabschieden und Großbritannien verlassen." Mit Erfolg: Vor rund zwei Wochen packte Großbritannien Lawrows Stieftochter auf die Sanktionsliste.

Dmitri Medwedew

Zu den Scharfmachern im Kreml zählt seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs auch Dmitri Medwedew. Spielte er von 2008 bis 2012 noch den Überbrückungs-Präsidenten im Kreml, um danach wieder seinem Mentor Putin Platz zu machen, ist er heute der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats.

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Eine Jugendliebe, die bis heute hält: Dmitri Medwedew mit seiner Frau Swetlana.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Seine Aussagen gehören mit zu den verstörendsten, gestörtesten und bedrohlichsten Tiraden der Putin-Clique in den vergangenen Wochen. Von einem Ende in "atomarer Explosion" fabuliert er ebenso wie von einem russischen Großreich "von Lissabon bis Wladiwostok" oder einer Zukunft, in der "wir uns nur noch mit dem Gewehr im Anschlag gegenüberstehen".

Dabei pflegte der Technik- und Musik-Freak in der Vergangenheit durchaus noch ein wesentlich innigeres Verhältnis zu den Gesellschaften, denen er nun wahlweise mit Vernichtung oder aber russischer Zwangsbeglückung droht. Vom ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs ließ er sich etwa ebenso begeistert ein Smartphone erklären, wie er sich mit seinen Idolen der britischen Hardrock-Band Deep Purple freudestrahlend ablichten ließ. (Wegen des Kriegs schickte Keyboarder Don Airey Medwedew Anfang März ein Autogramm zurück.)

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Toll, so ein iPhone!

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Familiär hingegen geht es - nach allem, was wir wissen - bei dem 56-Jährigen etwas weniger turbulent zu als bei seinen Freunden Putin und Lawrow. Medwedew ist mit seiner Jugendliebe Swetlana verheiratet, die sich als Abtreibungsgegnerin hervorgetan hat und eine besonders innige Beziehung zu Italien pflegt. Hier initiierte sie in der Vergangenheit etwa schon einmal ein russisches Kunstfestival oder brachte diverse Städtepartnerschaften auf den Weg.

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Medwedews einziges Kind: Sohn Ilja.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Das Paar hat einen Sohn, den 1995 geborenen Ilja. Als Junge versuchte er sich als Schauspieler im Kinderfernsehen. In Interviews sprach Dmitri Medwedew mehrfach voller Stolz über seinen Sprössling, der sich im Rahmen seines Studiums unter anderem dem Völkerrecht gewidmet haben soll. "Er studiert, um Anwalt zu werden", verriet Dmitri Medwedew 2015 etwa über seinen Sohn.

Ansonsten weiß man nicht allzu viel über den 26-jährigen Ilja. Nur so viel: Er soll in seiner Jugend ein begeisterter Fan der Musik von Linkin Park gewesen sein - und damit auch seinen Vater angesteckt haben. Den Vater, der jetzt der Welt unverhohlen mit einem Atomkrieg droht.

Dmitri Peskow

Sieht man sich auf den Social-Media-Kanälen von Elizaweta Peskowa um, dann wirkt ihr Vater Dmitri Peskow auf gemeinsamen Schnappschüssen tatsächlich wie der nette Daddy von nebenan. Doch als Putins Sprecher tut sich der 54-Jährige in den vergangenen Wochen ebenfalls als absoluter Hardliner hervor.

Dabei geriert sich Dmitri Peskow nicht nur auf dem politischen Parkett als Haudrauf, auch privat ist er um keinen Skandal verlegen. So ist die zuletzt in die Schlagzeilen geratene Elizaweta Peskowa zwar mittlerweile sein bekanntestes Kind, aber bei Weitem nicht sein einziges. Insgesamt hat der Kreml-Sprecher fünf Kinder aus drei verschiedenen Ehen. Erstmals heiratete er Ende der 80er-Jahre Anastasia Budyonnaya, mit der er Sohn Nikolai bekam.

1994, im Jahr der Scheidung, gab er als nächstes der damals 18-jährigen Ekaterina Solotsinskaya das Jawort. Mit ihr bekam er neben Elizaweta noch die Söhne Mika und Denis. Die Ehe zerbrach 2012, nachdem er seine Frau, wie Solotsinskaya selbst ausplauderte, mit der ehemaligen Eiskunstläuferin Tatjana Nawka betrogen hatte. Mit der Ex-Sportlerin bekam Peskow 2014 eine weitere Tochter namens Nadya, ehe er sie ein Jahr darauf zu seiner dritten Ehefrau nahm.

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Tatjana Nawka ist Dmitri Peskows dritte Frau.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Hochzeit wurde pompös in Sotschi gefeiert, ehe es in Richtung Italien auf einer Luxusjacht ab in die Flitterwochen ging. Nicht der einzige Anlass, bei dem sich viele fragten, wie sich Peskow und seine Frau, die Immobilien im Wert von über zehn Millionen Dollar besitzen soll, ihren dekadenten Lebensstil leisten können. Um Putins Sprecher ranken sich jede Menge Korruptionsgerüchte.

Von seinen Kindern ist dagegen wenig bis gar nichts bekannt - außer von Elizaweta, die viele Jahre in Paris lebte und in den sozialen Netzwerken ihr Jetset-Leben feiert. Sie machte bereits 2019 Schlagzeilen, als sie ein Praktikum im EU-Parlament absolvierte. Und das bei dem französischen Abgeordneten Aymeric Chauprade, ehemaliger außenpolitischer Berater der französischen Rechtsextremistin Marine Le Pen.

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Zudem sorgte Elizaweta Peskowa für Wirbel, als sie am Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine auf ihrer Instagram-Seite schrieb: "Nein zum Krieg." Wenig später waren die Worte dann aber auch schon wieder verschwunden und die 24-Jährige ruderte zurück: "Wenn ich das sage, meine ich, dass ich für den Frieden bin, nicht nur in der Ukraine, sondern überall auf der Welt."

Vor den Sanktionen schützte sie das ohnehin nicht. Seit 11. März ist auch sie davon betroffen. Verständnis hat sie dafür nicht. "Für mich ist das völlig unfair und unbegründet", jammerte sie stattdessen im Anschluss und sprach von einer "Hexenjagd". Schließlich wolle sie doch so gern wieder reisen. Über die Tragödie in der Ukraine, die unter anderem ihr Vater gerade anrichtet, verlor sie dabei kein Wort. Auch das ist sinnbildlich für die unfassbare Bigotterie der russischen Machtelite in diesen Tagen.

Quelle: ntv.de

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