Politik

Wachsamkeit Gedenken an Frauen-KZ Ravensbrück

Zum demokratischen Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus hat Bundesfrauenministerin Christine Bergmann (SPD) aufgerufen. „Es darf nie mehr eine Kultur des Wegsehens und des Verharmlosens in Deutschland geben“, sagte sie im brandenburgischen Ravensbrück bei einer Gedenkveranstaltung zur Befreiung des einstigen dortigen Konzentrationslagers vor 56 Jahren.

An der Veranstaltung unter dem Motto Aufstehen gegen Rassismus und Neofaschismus nahmen auch überlebende Häftlinge des größten Frauen-KZ auf deutschem Boden teil.

Wer es zulasse, dass anderen Freiheit oder Würde genommen werde, verliere diese am Ende selbst, sagte Bergmann. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus müsse ebenso entschieden entgegengetreten werden wie den Versuchen, die Geschichte des Dritten Reiches zu relativieren.

Im KZ Ravensbrück waren bis zur Befreiung mehr als 130.000 Frauen und Kinder eingesperrt. Zehntausende von ihnen starben an Entkräftung, wurden erschossen, vergast oder Opfer menschenverachtender medizinischer Versuche.

Quelle: ntv.de

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