Politik

938 Euro reichen nicht Kinderarmut nimmt zu

In Deutschland leben immer mehr Kinder in Armut. Das geht laut "Welt" aus dem Reichtums- und Armutsbericht der Bundesregierung hervor.

Demnach mussten 2003 15 Prozent der Kinder bis 14 Jahre und 19,1 Prozent der Jugendlichen (bis 24) ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze fristen. 1998 lagen die Quoten noch bei 13,8 bzw. 14,9 Prozent. Laut EU-Definition gilt als arm, wer 50 Prozent oder weniger des durchschnittlichen monatlichen Haushaltseinkommens zur Verfügung hat. Die Grenze liegt in Deutschland bei 938 Euro Haushaltseinkommen pro Monat.

Im internationalen Vergleich steht Deutschland mit diesen Werten allerdings recht gut da. In der EU hat die Bundesrepublik laut Regierung die niedrigste Armutsrisikoquote nach Dänemark und Schweden. Grund seien Sozialleistungen wie Renten, Kindergeld, Bafög und Sozialhilfe.

Quelle: ntv.de