Politik

Stern-RTL-Wahltrend Linke und AfD legen zu

Erstmals seit ihrem Rechtsrutsch kann die AfD in der Sonntagsfrage wieder einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Die Beliebtheit der Union schrumpft wieder auf Normalmaß.

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Rechtspopulistin Frauke Petry hat die AfD hinter sich.

(Foto: picture alliance / dpa)

In den vergangenen beiden Wochen lagen CDU und CSU bei der Sonntagsfrage des Umfrageinstituts Forsa bei sehr guten 43 Prozent. Nun verlieren die Unionsparteien zwei Punkte und stehen nur noch bei 41 Prozent. Um je einen Punkt zulegen können Linkspartei und AfD: Die Linken stehen mit 11 Prozent erstmals in diesem Jahr besser als die Grünen, die bei 10 Prozent verharren.

Die AfD klettert von 3 auf 4 Prozent, was deswegen bemerkenswert ist, weil sich der liberale Flügel um Bernd Lucke vor einigen Wochen abgespalten hat. Seitdem hatte die AfD nur noch 3 Prozent erreicht. SPD und FDP bleiben bei den Werten der Vorwoche, nämlich bei 23 beziehungsweise 4 Prozent.

Parallel zum Umfragewert der Union schwächelt auch die Beliebtheit der Kanzlerin. Statt 55 Prozent in der Vorwoche gaben nun nur noch 53 Prozent an, sie bei einer Direktwahl wählen zu wollen. Sigmar Gabriel steigt in der Beliebtheit von sehr schwachen 12 auf immerhin wieder 14 Prozent.

Quelle: ntv.de, che

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