Politik

Bei 500.000 Euro ist Schluss Linke will Reichen an den Kragen

Niemand sollte mehr als 500.000 Euro im Jahr verdienen. Das fordert die Linke und will diesen Passus in ihr Wahlprogramm aufnehmen. Alles, was über dieses Einkommen hinausgeht, solle zu 100 Prozent versteuert werden. Das Geld will die Linke in Zukunftsprojekte stecken.

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Riexinger und Kipping wollen den Umverteilungswahlkampf starten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Linke will sich nach einem Zeitungsbericht in ihrem Wahlprogramm dafür aussprechen, Jahreseinkommen ab einer halben Million Euro zu 100 Prozent zu besteuern. Praktisch würde das bedeuten, alles darüber einzuziehen. Im Wahlprogrammentwurf heißt es laut "Mitteldeutscher Zeitung": "Wir schlagen vor, dass niemand mehr als 40 Mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum - bei der derzeitigen Verteilung wären das immer noch 40.000 Euro im Monat." Das entspricht einem früheren Vorschlag der heutigen Parteivorsitzenden Katja Kipping.

Der Co-Vorsitzende Bernd Riexinger verteidigte den Passus. "2013 wird ein Umverteilungswahlkampf", sagte er der Zeitung. "Das Geld der Superreichen wird gebraucht, um soziale Aufgaben und Zukunftsinvestitionen zu finanzieren. Wir wollen einen zivilen Aufstand gegen die Anhäufung von Riesenreichtümern in den Händen weniger."

Quelle: n-tv.de, dpa

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