Politik

Nach Tanker-Unglück Mecklenburg-Vorpommern schließt neue Ölfunde nicht aus

An den Ostseestränden von Mecklenburg-Vorpommern muss auch in den kommenden Wochen noch vereinzelt mit angespülten Ölklumpen gerechnet werden. Das teilte die Wasserschutzpolizei in Rostock mit. In der See befänden sich noch immer Reste des Schweröls, das vor zwei Wochen aus dem Havarietanker "Baltic Carrier" ausgetreten war. Wellengang und Wind hätten aus dem Ölteppich einzelne Stücke gerissen, die nun je nach Windrichtung an die Küsten geschwemmt würden. Vermutlich gingen auch die jüngsten Ölverschmutzungen auf die Havarie zurück. Klarheit sollen Laboruntersuchungen nach Ostern bringen. In den vergangenen Tagen war immer wieder Öl an die Ostseeküste gespült worden, zuletzt in Warnemünde und Kühlungsborn. Am heftigsten betroffen war ein etwa acht Kilometer langer Strandabschnitt der Insel Usedom.

Quelle: ntv.de