Politik

US-Attacken im irakischen Hit Moschee steht in Flammen

Nach schweren Gefechten zwischen US-Soldaten und Aufständischen im Westirak steht dort nach Angaben des US-Militärs eine Moschee in Flammen.

US-Marineinfanteristen seien in der Stadt Hit etwa 170 Kilometer westlich von Bagdad unter Beschuss geraten, sagte ein Militärsprecher. "Einige der anti-irakischen Kämpfer bezogen Kampfstellungen in einer Moschee." Gegen die Aufständischen seien Luftangriffe angeordnet worden. "Die Moschee ist teilweise beschädigt und steht in Flammen." Es war zunächst nicht klar, ob es sich um ein schiitisches oder sunnitisches Gotteshaus handelte. Die Provinz Anbar ist überwiegend von Sunniten bewohnt.

In den vergangenen 18 Monaten ist es im Westirak immer wieder zu Gefechten zwischen US-geführten Truppen und Aufständischen gekommen. Hit liegt an der Straße, die den Euphrat entlang von Bagdad nach Syrien führt. Das US-Militär geht davon aus, dass entlang dieser Route ausländische Kämpfer in das Land eindringen. Im Irak ist es wiederholt zu Kämpfen in der Nähe von Moscheen gekommen, der Schaden hielt sich dabei jedoch bislang in Grenzen. Die Aufständischen werfen den USA vor, die Moscheen zu beschädigen, während das US-Militär erklärt, die Rebellen verschanzten sich in den heiligen Stätten und starteten von ihnen aus Angriffe.

Quelle: ntv.de