Politik

"Nordkorea vertraglich verpflichtet" Palin zeigt Nord-Süd-Schwäche

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Noch neu in der Weltpolitik: Sarah Palin.

(Foto: dpa)

Dass die USA mit Korea mal einen Beistandspakt schlossen, weiß auch Sarah Palin, ehemalige republikanische Kandidatin für die Vizepräsidentschaft in den Vereinigten Staaten. Offenbar aber nicht, mit welchem Korea genau.

Die Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin der US-Republikaner, Sarah Palin, ist ein echter Tausendsassa: Mutter von fünf Kindern, Reality-TV-Star und eventuell auch Geheimwaffe ihrer Partei im Rennen um das Weiße Haus in zwei Jahren. Jedoch ist die adrette 46-Jährige aus Alaska auch eine feste Größe, wenn es um verbale Missgeschicke geht. Denken wir nur an ihre Ausführungen zu ihrer außenpolitischen Qualifikation – man könne Russland von ihrem Heimatstaat aus sehen, hieß es da.

Vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse auf der südkoreanischen Insel Yeonpyeong leistete sie sich einen weiteren Patzer. "Wir sind vertraglich verpflichtet, unserem nordkoreanischen Partner jetzt zur Seite zu stehen", ließ sie Fox-News-Moderator Glenn Beck wissen. Zur Erinnerung: Die USA sind Verbündete Südkoreas, nicht des kommunistischen Nordens.

Vor einem eventuellen Präsidentschaftswahlkampf wartet auf Palin und ihre Berater wohl noch ein hartes Stück Arbeit.

Quelle: ntv.de, mkr