Politik

Keine "bulgarische Verbindung" Papst glaubt Spekulationen nicht

Papst Johannes Paul II. ist bei seinem Besuch in Sofia Spekulationen entgegengetreten, dass der bulgarische Geheimdienst hinter dem Papst-Attentat 1981 gestanden habe.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche habe Staatspräsident Georgi Parwanow gesagt, "er habe niemals an eine bulgarische Verbindung geglaubt", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des bulgarischen Präsidentenamtes und des Vatikans.

Nach den Schüssen auf dem Petersplatz im Mai 1981, die den Papst schwer verletzten, war immer wieder von einer "bulgarischen Verbindung" die Rede. Geheimdienstagenten sollen den türkischen Attentäter Ali Agca unterstützt haben. Allerdings wurden später mehrere Bulgaren bei Prozessen freigesprochen.

Bei einem Treffen mit Künstlern und Intellektuellen in Sofia erklärte der Papst, die Menschen in Europa müssten einer "schleichenden Erosion grundlegender moralischer Werte" entgegentreten. Dabei gehe es auch darum, "die Versuchung der Skepsis und Gleichgültigkeit" zu überwinden.

Quelle: n-tv.de