Politik

Ermittlungsfehler Plutonium-Diebstahl

Bei den Ermittlungen zum Plutonium-Diebstahl aus der Karlsruher Wiederaufarbeitungsanlage ist es zu einer Panne gekommen. Das berichtet die „Heilbronner Stimme“ . Demnach wurde die Wohnung der Freundin des Plutoniumdiebs in Landau lediglich auf Gammastrahlen, nicht jedoch auf Alphastrahlen untersucht. Somit sei derzeit nicht auszuschließen, dass sich in der Wohnung weitere „Plutonium-Quellen“ befänden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise. Dies wäre eine mögliche Erklärung für die unterschiedlichen Strahlenbelastungen der Frau und des Mannes, berichtet das Blatt. Die Ermittlungsbehörden könnten aber frühestens in vier Wochen weiteres Beweismaterial in den Wohnungen suchen. Zuvor müssten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

Quelle: ntv.de