Politik

Lockerungen ab März Rheinland-Pfalz erlaubt Shopping mit Termin

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Malu Dreyer will den Einzelhandel vorsichtig öffnen.

(Foto: dpa)

Friseure, Blumenläden, Außenbereiche von Zoos und Gartenmärkten - Rheinland-Pfalz setzt viele Vereinbarungen der Bund-Länder-Konferenz um. Landeschefin Dreyer will aber auch den Einzelhandel wieder öffnen: mit vorheriger Terminvergabe, Personenobergrenze und Lüftungspause.

Bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern - unter strengen Auflagen - auch im Geschäft anprobiert werden. Mit einer Neuregelung will Rheinland-Pfalz unter anderem die Anprobe von Kleidung im Geschäft unter Corona-Schutzmaßnahmen ab kommender Woche wieder möglich machen. "Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einer Sitzung ihres Kabinetts in Mainz. Ab März werde ein solches "Terminshopping" möglich gemacht.

"Das ist zum Beispiel für Bekleidungsgeschäfte und Brautmodeläden eine Perspektive", sagte die SPD-Politikerin. Bei den Einzelterminen soll die Maskenpflicht gelten. Die Kontaktdaten der Kunden müssen erfasst werden. Wenn mehrere Einzeltermine in Folge an einem Tag vergeben werden, müssen dazwischen mindestens 15 Minuten für Hygienemaßnahmen und Lüften freigehalten werden.

Rheinland-Pfalz passte an diesem Dienstag seine Corona-Bekämpfungsverordnung seinen Nachbarbundesländern an. Wie in anderen Bundesländern auch dürfen Gartencenter und Baumärkte im Freien ab Montag wieder öffnen. Außenbereiche der Baumärkte dürfen nur "gartencentertypisches Sortiment" verkaufen. Wieder öffnen dürfen außerdem Friseure, Blumenläden, Fahrschulen und Geschäfte für Fußpflege.

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Zoos und Wildparks in Rheinland-Pfalz dürfen voraussichtlich ab März wieder ihre Tore öffnen. Eine entsprechende Verordnung will das Kabinett am Freitag beschließen, wie das Umweltministerium in Mainz mitteilte. Die Öffnung soll nur für die Außenbereiche von zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen gelten, Innenbereiche seien ausgeschlossen. Maximal ein Viertel so viele Besucher wie regulär dürften demzufolge eingelassen werden. Für die Besucher sollen als Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie neben einer Pflicht zur Vorausbuchung ein Abstandsgebot und Maskenpflicht gelten.

Quelle: ntv.de, chr/hul/AFP/dpa

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