Politik

Gerüchte um Bundeswehrverkäufe Scharping dementiert

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat einen Bericht der Tageszeitung “Die Welt” über angebliche Verkäufe von Kasernen und Grundstücken zurückgewiesen. Ein Ministeriumssprecher sagte, Scharping habe den Bericht als “komplett falsch” bezeichnet.

Die "Welt" hatte berichtet, die Bundeswehrgrundstücke sollten von einer neuen Eigentümergesellschaft übernommen werden. Danach wollte die Bundeswehr Kasernen und Übungsplätze mieten. Der Kaufpreis wurde auf 22 Milliarden Mark beziffert.

Inzwischen zeigte sich Scharping zuversichtlich, dass die bei der Bundeswehr bestehende Nachwuchslücke an Zeit- und Berufssoldaten bis 2008 geschlossen werden kann. Gegenwärtig beschäftigt die Bundeswehr 188.000 Zeit- oder Berufssoldaten. Die Soll-Stärke beträgt 203.000.

Unmittelbar nach seiner Rückkehr von einer USA-Reise unterstrich Scharping erneut, das die Bundeswehr trotz der angespannten Finanzlage voll einsatzfähig sei.

Quelle: ntv.de