Politik

Nach den Landtagswahlen Schnelle Neuauflage der Koalitionen geplant

Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz streben die Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Kurt Beck eine rasche Neuauflage ihrer Koalitionen mit der FDP an. Teufel kündigte Regierungsverhandlungen zwischen CDU und Liberalen für kommenden Montag an. Als Ziel nannte er ein sachliches Ergebnis möglichst bis Ostern.

In Rheinland-Pfalz will die SPD noch in dieser Woche die Gespräche mit der FDP aufnehmen. Diese würden aber ohne Hektik und Zeitdruck geführt, sagte Ministerpräsident Beck. Überlegungen einer rot-grünen Koalition im Mainzer Landtag erteilte er eine Absage. Ein solches Bündnis wäre rechnerisch möglich.

Freude bei CDU und SPD

Die Ergebnisse der Landtagswahl in Baden-Württemberg und der hessischen Kommunalwahl in der Woche zuvor läßt die CDU wieder für die Bundestagswahl 2002 hoffen. Jetzt sei klar, das die Bundestagswahl 2002 offen sei, sagte CDU-Chefin Angela Merkel nach Beratungen von Präsidium und Bundesvorstand der Partei.

Auch die SPD freut sich: Parteichef Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht in Ute Vogt eine denkbare Nachfolgerin. Die erfolgreiche SPD-Spitzenkandidatin aus Baden-Württemberg gehöre zur "Führungsreserve der ersten Klasse " und habe in der Partei eine große Zukunft vor sich, sagte Schröder nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums in Berlin. Nach seinen Vorstellungen soll die 36-Jährige schon auf dem SPD-Bundesparteitag im November in Nürnberg in die engere Führung gewählt werden.

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema