Politik
Klaus Schwab ist der diesjährige Preisträger des Reinhard-Mohn-Preises.
Klaus Schwab ist der diesjährige Preisträger des Reinhard-Mohn-Preises.(Foto: dpa)
Donnerstag, 16. Juni 2016

"Weitblick und Geschick": Schwab erhält Reinhard-Mohn-Preis

Unternehmen haben angesichts der Globalisierung eine zunehmend ökonomische und soziale Verantwortung. Eine Verantwortung, die der Gründer des Weltwirtschaftsforums vorbildlich wahrnimmt. Dafür wird er nun ausgezeichnet.

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Klaus Schwab, Gründer und Chairman des Weltwirtschaftsforums in Genf, hat den Reinhard-Mohn-Preis der Bertelsmann Stiftung erhalten. Mit der Preisvergabe würdigt die Bertelsmann Stiftung den Wirtschaftsprofessor als Vordenker verantwortungsvollen Unternehmertums. "Wir brauchen Unternehmer, die sich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen", sagte Vize-Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Liz Mohn, in ihrer Laudatio. Klaus Schwab habe als einer der ersten erkannt, dass Unternehmen angesichts der Globalisierung in einer zunehmend vernetzten Welt eine besondere ökonomische und soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft tragen.

"Weitblick, klare Werteorientierung und herausragendes diplomatisches Geschick: diese Eigenschaften setzt Klaus Schwab ein, um seine Vision von einer besseren Welt zu verwirklichen", sagte Mohn weiter. Die Bertelsmann Stiftung ehre Schwab auch als Brückenbauer zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – über kulturelle und nationale Grenzen hinweg.

Der Reinhard Mohn Preis erinnert an den Gründer der Bertelsmann Stiftung, Reinhard Mohn, der 2009 verstarb. Der Preis wird jährlich verliehen und zeichnet international renommierte Persönlichkeiten aus, die sich um wegweisende Lösungen zu gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 200.000 Euro dotiert.

Quelle: n-tv.de