Politik

36 Prozent für die Union Schwarz-Gelb stabil vorn

RTR228VJ.jpg

Bald zusammen auf der Regierungsbank? Westerwelle und Merkel.

REUTERS

Rund zwei Monate vor der Bundestagswahl können Union und FDP weiterhin auf 50 Prozent der Stimmen hoffen. In der wöchentlichen forsa-Umfrage für RTL und "Stern" sprachen sich wie in der Vorwoche 36 Prozent der Befragten für CDU/CSU und 14 Prozent für die FDP aus.

Auch die Werte der anderen Parteien blieben unverändert. Der SPD wollen 23 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, den Grünen 12 Prozent und der Linken 10 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 5 Prozent der Stimmen.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Info GmbH im Auftrag des "Handelsblatts" sieht ein schwarz-gelbes Bündnis bei 51 Prozent. 38 Prozent würden demnach CDU/CSU wählen, 13 Prozent die Freidemokraten. Für die Sozialdemokraten würden 24 Prozent der Deutschen votieren, für die Linke 10 Prozent und für die Grünen 11 Prozent.

"Zustand der SPD kurz vor hoffnungslos"

Genau wie seine Partei kommt auch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht aus dem Umfragetief heraus. Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich laut forsa derzeit nur 20 Prozent für Steinmeier entscheiden. 56 Prozent wollen, dass Angela Merkel im Amt bleibt. Selbst rund ein Drittel (32 Prozent) der SPD-Wähler zieht die CDU-Chefin als Kanzlerin vor.

"Der Zustand der SPD ist kurz vor hoffnungslos", sagte der Historiker Paul Nolte im Interview mit n-tv.de. "Es wurden schon so viele Optionen durchgespielt, dass man kaum mehr sieht, wohin sich die SPD noch retten kann."

Für die forsa-Umfrage wurden 2507 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 13. bis 17. Juli befragt. Info befragte 1500 Bürger, über den Zeitraum wurden keine Angaben gemacht.

Quelle: n-tv.de, hvo/dpa/rts

Mehr zum Thema