Politik

Nach Nordkoreas Atomwaffentest Trump lästert über Südkorea und China

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Trump liest auch seinen Verbündeten die Leviten.

(Foto: AP)

Allem Anschein nach hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un zu Testzwecken eine Wasserstoffbombe zünden lassen - und zwar erfolgreich. US-Präsident Donald Trump droht via Twitter mit Gewalt.

Die Welt nimmt schockiert zur Kenntnis, dass Nordkorea weiter auf dem Pfad der Eskalation schreitet. Das Land hat eine Wasserstoffbombe entwickelt, gezündet und will diese mit Interkontinentalraketen bis nach Amerika feuern können. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das Land nach dem Atomtest auf Twitter als "sehr feindlich und gefährlich für die USA". Zudem bestätigte er, dass die sogar in Deutschland gemessenen Beben von einer Atombomben-Detonation herrühren.

Überraschend griff Trump in seinen Tweets auch zwei weitere Staaten an. Nordkorea sei eine "große Bedrohung und Peinlichkeit für China", schrieb Trump. Peking habe versucht zu helfen, "aber mit wenig Erfolg". Weil 90 Prozent der nordkoreanischen Ex- und Importe über die Grenze mit China verlaufen, hatte Trump Peking wiederholt aufgefordert, dem Machthaber Kim Jong Un die Daumenschrauben anzusetzen.

Allerdings rügte Trump in einem dritten Tweet auch das von Nordkorea unmittelbar bedrohte und mit Washington eng verbündete Südkorea. "Südkorea merkt, wie ich es ihnen gesagt habe, dass seine Beschwichtigungspolitik nicht funktioniert. Die (Nordkorea) verstehen nur eines!", schrieb Trump und meinte damit offenbar Gewalt oder andere vermeintliche Zeichen der Stärke.

Zum Entsetzen von Diplomaten innerhalb und außerhalb der USA hatte Trump in den letzten Wochen Nordkoreas Propaganda mit eigenen Drohungen und Beleidigungen beantwortet. Er wolle Nordkorea entgegentreten mit "Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat". Zunächst einmal sind jedoch weitere Sanktionen der UN gegen Nordkorea zu erwarten.

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Quelle: n-tv.de, shu

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