US-Wahl

Kritik an Vergangenheit als Turbokapitalist Romney als "King of Bain" verspottet

Der derzeitige Favorit bei den Vorwahlen der US-Republikaner, Mitt Romney, muss sich zunehmend für seine Jobbilanz als Chef der Investmentfirma Bain Capital rechtfertigen. Die Investmentfirma kaufte sich unter anderem in angeschlagene Unternehmen ein, um diese oft ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze zu sanieren und mit hohen Gewinnen wieder auszusteigen. Mitbewerber Newt Gingrich warf Romney vor, die übernommenen Unternehmen "geplündert" zu haben, während Menschen ihre Arbeit verloren hätten. In einem Film nennen Gingrichs Wahlkampfhelfer Romney den " King of Bain ".

DAB1854-20120110.jpg8609360159134568541.jpg

Romney gibt sich auch in New Hampshire siegessicher.

(Foto: AP)

Auch die Wahlkampfhelfer von Präsident Barack Obama, der den Ex-Gouverneur bereits als möglichen Gegner ins Visier nimmt, stellten Romney in einem Zusammenschnitt aus Filmen als kalten Turbokapitalisten dar . Romney argumentiert dagegen, dass Bain unterm Strich mehr Jobs geschaffen als vernichtet habe.

Ohnehin halten viele Republikaner Romney für keinen lupenreinen Konservativen, weil er bei Themen wie Abtreibung oder Waffengesetzen früher eher liberale Ansichten vertrat. Der frühere Gouverneur von Massachusetts hatte in der vergangenen Woche die knapp vor dem christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum gewonnen. Noch galt der 64-Jährige in Umfragen auch als Favorit für die nächste Vorwahl im südlichen Bundesstaat South Carolina.

Quelle: ntv.de, AFP

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.