Politik

Fünf Tote bei Hausexplosion Unglücksursache weiter unklar

Nach der Gasexplosion im brandenburgischen Eisenhüttenstadt mit fünf Toten haben Experten mit der Suche nach der Explosionsursache begonnen. Ermittelt werde, ob ein technischer Defekt oder Manipulation das Unglück ausgelöst habe. Laut Staatsanwaltschaft gibt es bisher keine Anzeichen für eine Manipulation der Leitung. Nach dem ersten Anschein handele es sich um einen tragischen Unglücksfall, so ein Sprecher.

Die Bergungsarbeiten am Explosionsort werden den ganzen Tag andauern, so die Polizei. Die Umgebung im Umkreis von 100 Metern bleibe abgesperrt.

Stolpe und Schönbohm vor Ort

Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) und Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) haben sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Stolpe erklärte, der Schicksalsschlag für die Menschen habe ihn tief getroffen.

Nach Polizeiangaben waren am Montagabend zwei Bauarbeiter und zwei Experten des Gaswerks wegens Gasgeruchs zu dem Haus gerufen worden. Während sie vor Ort arbeiteten, sei es zu der Explosion gekommen. Dabei waren die vier Arbeiter und ein 25-jähriger Anwohner von den herabstürzenden Mauerteilen verschüttet worden. Zwei Anwohner erlitten einen Schock.

Am Morgen kehrten die meisten Anwohner wieder in ihre Wohungen zurück. Die vierköpfige Familie, die in dem Unglückshaus gewohnt hatte, war während der Explosion nicht vor Ort.

Quelle: n-tv.de

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