Politik

Schweres Flugzeugunglück in Laos Verteidigungsminister stirbt bei Absturz

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Der laotische Verteidigungsminister Douangchay Phichit überlebte den Flugzeugabsturz nicht.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ein laotisches Flugzeug soll seine Passagiere zu einer Militärparade bringen, aber etwas geht schief und die Maschine verunglückt. Unter den Insassen, die bei dem Absturz ums Leben kommen, befinden sich hohe Regierungsbeamte.

Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Laos sind Verteidigungsminister Douangchay Phichit und vier weitere hohe Staatsvertreter ums Leben gekommen. Nach Angaben des Außenministeriums in Bangkok waren etwa 20 Menschen an Bord der Unglücksmaschine. Die amtliche laotische Nachrichtenagentur KPL vermeldete den Absturz, ohne Angaben zu den Opfern zu machen.

Die Maschine war auf dem Weg von der Hauptstadt Vientiane zu einer Militärzeremonie in der nordöstlichen Provinz Xiangkhouang, als sie verunglückte. Von KPL verbreitete Bilder zeigen Wrackteile im Dschungel. Rettungskräfte suchten nach möglichen Überlebenden, hieß es in dem Bericht.

Das zwischen Thailand und Vietnam gelegene Laos ist eines der ärmsten Länder Südostasiens. Es wird von einer Ein-Parteien-Regierung geführt. Immer wieder kommt es zu Flugzeugunglücken. Im vergangenen Oktober war ein Zivilflugzeug von Lao Airlines bei schlechtem Wetter in den Mekong gestürzt, dabei waren alle 49 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Quelle: ntv.de, dpa

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