Politik

BSE-Krise gebannt Vertrauen wächst wieder

Die Gefahr durch die Rinderseuche BSE ist in Deutschland geschwunden. Nach Einschätzung der Umweltministerinnen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Klaudia Martini (SPD) und Bärbel Höhn (Grüne) hat es sich gezeigt, dass BSE für die Gesundheit der Verbraucher in Deutschland kein Problem darstellt

Martini sagte, "Wir können Entwarnung geben". So weit wollte Höhn zwar nicht gehen, doch hob auch sie die nun bestehende größere Sicherheit für den Verbraucher hervor.

Martini verwies darauf, dass allein in ihrem Bundesland bisher rund 28.000 Rinder auf BSE untersucht worden seien und sich lediglich bei zwei Tieren ein positiver Befund ergeben habe. Zusätzliche Sicherheit entstehe, weil Hirn und anderes Risikomaterial entfernt und vernichtet werde. Die Ministerin sprach sich dafür aus, das Tiermehlverbot in der EU zu lockern.

Höhn sagte, "Dank der BSE-Schnelltests besteht für die Verbraucher erheblich größere Sicherheit." Von rund 130.000 Rindern, die in ihrem Bundesland untersucht worden seien, hätten sich zwei als infiziert herausgestellt. Dies würdigten die Bürger, indem sie wieder mehr Fleisch äßen.

Bisher wurden in Deutschland 65 BSE-Fälle registriert. Bayern ist mit 31 Fällen am stärksten von der Krise betroffen.

Quelle: ntv.de