Politik

23 Jahre nach der Wende Viele Wessis meiden den Osten

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Die Neugier auf das "andere" Deutschland ist nicht bei allen so groß.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ganze 23 Jahren hatten Westdeutsche nach dem Fall der Mauer Zeit, um sich ein Bild von den ostdeutschen Bundesländern zu machen. Da überrascht das Ergebnis einer aktuellen Umfrage schon: 21 Prozent der Wessis sind noch nie im Osten gewesen. Umgekehrt ist das Interesse deutlich größer.

Das Interesse der Ostdeutschen an den westdeutschen Bundesländern ist nach einer Umfrage deutlich größer als umgekehrt. Jeder fünfte Westdeutsche (21 Prozent) war auch 23 Jahre nach dem Mauerfall noch nie in den neuen Bundesländern, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der "Bild"-Zeitung ergab. Von den Ostdeutschen seien nur 9 Prozent noch nie nach Westdeutschland gereist.

67 Prozent der Westdeutschen können sich der Umfrage zufolge vorstellen, einen Ostdeutschen zu heiraten. Von den befragten Ostdeutschen könnten sich 78 Prozent eine solche deutsch-deutsche Ehe vorstellen.

Zugleich wiesen die 1005 Umfrage-Teilnehmer den Bewohnern Ost- und Westdeutschlands bestimmte Charaktereigenschaften zu. "Geldorientiert" halten demnach 36 Prozent für eine typische westdeutsche Eigenschaft, 17 Prozent für typisch ostdeutsch. 30 Prozent halten die Bewohner der Ost-Länder für "neidisch", während 13 Prozent diese Eigenschaft den Westdeutschen zuschreiben.

Quelle: ntv.de, dpa

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