Politik

Zahlreiche Tote Wieder Kämpfe in Nepal

Wenige Tage nach dem Scheitern der Friedensgespräche für Nepal haben Gefechte zwischen maoistischen Rebellen und Regierungssoldaten 18 Menschen das Leben gekostet. Nach offiziellen Angaben vom Montag wurden bei mehreren Überfällen der Rebellen am Sonntag sechs Polizisten, zwei Soldaten und zehn Guerillakämpfer getötet.

Die Rebellen hatten die seit sieben Monaten andauernde Waffenruhe am Mittwoch für beendet erklärt. Die Regierung wies die Sicherheitskräfte daraufhin an, gegen die Rebellen vorzugehen.

Die Maoisten hatten schon einmal - im Jahr 2001 - Friedensgespräche verlassen. Danach führten sie massive Angriffe auf Polizeiwachen und Kasernen. Die sich auf Mao Tse Tung berufenden Aufständischen nahmen 1996 den bewaffneten Kampf gegen die Regierung in Kathmandu auf. Ihr Ziel ist die Abschaffung der konstitutionellen Monarchie und die Errichtung eines sozialistischen Staates. Der Bürgerkrieg hat bisher mehr als 7.000 Menschen das Leben gekostet.

Quelle: ntv.de

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