Politik

Interesse an Bundeswehr steigt Zehntausende wollen Soldaten werden

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Der Frauenanteil in der Bundeswehr ist seit 2015 um drei Prozent gestiegen.

(Foto: imago/Uwe Meinhold)

Für die Bundeswehr ist es ein regelrechter Ansturm. Nach jahrelangen Werbeoffensiven steigt die Zahl der Bewerber erstmals stark zum Vorjahr an. Doch das ist nicht der einzige Unterschied: Verschiebungen gibt es auch bei den Schulabschlüssen.

Das Interesse am Dienst bei der Bundeswehr wächst. In diesem Jahr konnte die Truppe mit 21.500 Einstellungen schon fast so viele Menschen unter Vertrag nehmen wie im gesamten Vorjahr, berichtet die "Rheinische Post".

In der ersten Jahreshälfte verzeichnete die Bundeswehr nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium rund 36.000 Bewerber und lag auch damit weit über den Zahlen von 2016. Im vergangenen Jahr hatten sich insgesamt 58.400 Menschen beworben.

Das Verteidigungsministerium hatte sich in den vergangenen zwei Jahren sehr bemüht, mit einer Werbekampagne unter dem Motto "Mach, was wirklich zählt" mehr qualifizierte Bewerber anzulocken. Teil der Werbeoffensive ist die Youtube-Serie "Die Rekruten". Nach der Statistik ist der Frauenanteil unter den Bewerbern seit 2015 von 16 auf 19 Prozent gestiegen.

Auch die Schulabschlüsse der Bewerber unterscheiden sich: Im laufenden Jahr hatten demnach 42,7 Prozent der Bewerber die Fachhochschulreife oder einen höheren Bildungsabschluss - im Vorjahr waren es 35,6 Prozent gewesen.

Quelle: n-tv.de, vck/dpa

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