Dossier

Arsenal, Porto, ZSKA Moskau HSV-Gegner im Kurzporträt

FC Arsenal London: Der Club des deutschen Nationaltorwarts Jens Lehmann dürfte der schwerste Brocken für die Hamburger sein. Im Champions-League-Finale der vergangenen Saison unterlagen die Londoner nach der Roten Karte für Lehmann dem FC Barcelona mit 1:2. Auch ohne Lehmann setzte sich das Team von Trainer Arsene Wenger gegen Dinamo Zagreb in der Qualifikation zur Königsklasse durch. Insgesamt nahm der Verein, der die vergangene Spielzeit in der Premier League als Vierter abschloss, neun Mal an der Champions League teil. Im neuen Londoner Emirates-Stadion, das erst zu Saisonbeginn eröffnet wurde, wird der HSV mit Trikots der arabischen Fluggesellschaft auflaufen.

FC Porto: Mit dem siebenmaligen portugiesischen Meister haben die Hamburger auf europäischer Bühne bislang gute Erfahrungen gemacht. Zwei Mal traf der HSV im UEFA-Cup auf Porto, in den Spielzeiten 1975/76 und 1989/90 jeweils im Achtelfinale. In beiden Fällen setzten sich die Hanseaten knapp durch. Seine größten Erfolge feierte Porto 1987, als im Finale des Landesmeister-Pokals der FC Bayern München bezwungen wurde, und 2004 mit dem Sieg in der Champions League unter Trainer Jos Mourinho. Kurz vor Saisonbeginn kündigte überraschend der niederländische Cheftrainer Co Adriaanse. Sein Nachfolger Jesualdo Ferreira hofft vor allem auf sein Sturmduo Adriano/Helder Postiga.

ZSKA Moskau: Der russische Meister profitierte in den vergangenen Jahren von den Millionen-Zuwendungen des Roman Abramowitsch. Der Öl-Milliardär betrachtet den Armeeclub als sein "Ersatzspielzeug" neben dem FC Chelsea und lockte sogar einige brasilianische Top-Kräfte wie Vagner Love und Daniel Carvalho zu ZSKA. Nicht zuletzt deshalb holten die Moskauer durch den UEFA-Cup-Triumph 2005 in Lissabon zum ersten Mal eine Europapokal-Trophäe nach Russland. In der Qualifikation setzten sich die Moskauer souverän gegen den slowakischen Meister MFK Ruzomberok durch.

Quelle: n-tv.de