Ratgeber
Mittwoch, 07. März 2007

Gut zu wissen, Nr. 39: Falsche Beratung bei der Bank

Wenn sich ein Bankkunde von seinem Kreditinstitut bei der Geldanlage falsch beraten fühlt, muss er den daraus entstandenen Schaden und die Fehler des Beraters beweisen.

Ohne Zeugen oder Protokoll des Beratungsgesprächs habe er bei einer Schadensersatzklage schlechte Karten, sagt Thomas Bieler, Geldexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Die Bank wird ihren Mitarbeiter als Zeugen aufrufen. Dann steht Aussage gegen Aussage."

Bieler empfiehlt daher, bei größeren Geldanlagen immer einen Zeugen zum Beratungsgespräch mitzunehmen, der genau aufpasst, was der Bankmitarbeiter sagt. "Sonst sind sie strukturell unterlegen." Alternativ kann das Gespräch schriftlich protokolliert werden. Dieses Protokoll sollte sich der Bankkunde vom Berater unterzeichnen lassen.

Kunden könnten sich die Angebote der Bank auch schriftlich geben lassen, um sie zu Hause in Ruhe zu prüfen. Bei dieser Vorgehensweise könne auch der Rat eines unabhängigen Experten eingeholt werden.

Quelle: n-tv.de

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