Ratgeber

Haustiere reisen leichter ein London ändert Quarantäne-Regel

5383257.jpg

(Foto: picture-alliance / dpa)

Bisher mussten Haustiere vor ihrer Einreise nach Großbritannien sechs Monate in Quarantäne. Doch zum neuen Jahr schafft London diese Regel ab. Nachgewiesen werden muss aber weiterhin eine Impfung gegen Tollwut mindestens 21 Tage vor der Einreise.

Sechs Monate mussten Hunde und Katzen in Quarantäne verbringen, wenn ihre Besitzer sie aus dem Ausland mit nach Großbritannien bringen wollten - doch damit ist jetzt Schluss. Die seit dem 19. Jahrhundert geltende Regel werde zum 1. Januar abgeschafft, teilte das britische Umweltministerium mit. Angesichts der Fortschritte bei den Impfungen gegen die Tollwut und ihrer Behandlung seien die bisherigen Quarantäne-Bestimmungen für Haustiere überholt.

Bislang mussten die Tierhalter einen Bluttest an ihren Haustieren vornehmen lassen und sie dann sechs Monate lang in Quarantäne abgeben, wenn sie ihre Lieblinge mit nach Großbritannien bringen wollten. Die Regel entfällt zum Jahreswechsel für alle Haustiere aus den Ländern der Europäischen Union und weiteren Staaten wie den USA oder Australien. Die Tiere müssen aber mindestens 21 Tage vor ihrer Einreise nach Großbritannien gegen Tollwut geimpft werden. Tiere aus anderen Ländern müssen zudem weiterhin einen Bluttest über sich ergehen lassen - und kommen dann für drei Monate in Quarantäne.

Großbritannien passte seine Regeln damit denen der Europäischen Union an. Umweltministerin Caroline Spelman erklärte, es sei Zeit, die "überholten Regeln" aus dem 19. Jahrhundert zu ändern. Diese hätten "Generationen von Tierhalten und Menschen, die auf die Hilfe von Tieren angewiesen sind, erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet".

Quelle: ntv.de, AFP

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.