Ratgeber
Mittwoch, 11. April 2007

Gut zu wissen, Nr. 58: Telefonverträge untergeschoben

Mit einem Trick versucht die Firma TSD Telecom Service Deutschland, ahnungslosen Verbrauchern Telefonverträge unterzuschieben. Betroffene sollten sich laut der Verbraucherzentrale Baden Württemberg dagegen wehren.

Die Firma behauptet, dass die Verbraucher im Anschluss an einer Umfrage oder einem Gewinnspiel einen Auftrag zur Preselection-Umstellung zu den Firmen Freenet oder Colt Telecom gegeben hätten. In anderen Fällen waren die Betroffenen überraschend angerufen und mit 500 Freiminuten bei einer dauerhaften Umstellung auf einen dieser genannten Telefonanbieter gelockt worden.

Besonders tückisch: Die Auftragsbestätigung flattert aber erst 14 Tage nach dem Telefonat ins Haus, so dass viele Betroffenen befürchten müssen, die Frist für einen ordnungsgemäßen Widerruf überzogen zu haben. Da es jedoch keine ordnungsgemäße Belehrung durch den Anbieter gegeben habe, sollten die Betroffenen dennoch den Auftrag sofort per Einschreiben mit Rückschein widerrufen und den vermeintlichen Vertrag anfechten. Zudem sei der Deutschen Telekom AG mitzuteilen, dass sie der Preselection-Umstellung widersprochen hätten und keine Umstellung auf den anderen Anbieter wünschten.

Quelle: n-tv.de