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Fossil, Amazon & Co. Hybrid-Smartwatches: Diese Uhren ticken länger

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(Foto: Otto)

Hybrid-Smartwatches sind Accessoires für Uhr-Traditionalisten und alle, die sich etwas mehr Digitalisierung am Handgelenk wünschen, aber nicht auf klassische Armbanduhrdesigns verzichten wollen. Wir stellen die neue Generation hybrider Smartwatches vor.

Was macht eine Smartwatch eigentlich hybrid?

Smartwatches haben sich längst als das Top-Wearable durchgesetzt. Allein in Deutschland wanderten 2019 etwa 2,8 Millionen neue Smartwatches ans Handgelenk stolzer Besitzer. Im ersten Halbjahr 2020 zeigte sich der Markt für Smartwatches im Vorjahresvergleich um 20 Prozent stärker – und das trotz Covid-19. So beliebt Smartwatches auch sind, längst nicht jeder Uhrenträger kann sich mit den smarten Accessoires anfreunden.

Denn vielen smarten Uhren von Apple, Huawei oder Samsung ist die futuristische Kunststoffoptik gemein. Viele Uhren-Traditionalisten können den digitalen Ziffernblättern, Pop-up-Benachrichtigungen auf den animierten Displays und kubistischen Plastikgehäusen nichts abgewinnen.

Die Uhrenhersteller haben mittlerweile erkannt, dass sich nicht jeder Uhrenträger von den typischen Smartwatches überzeugen lässt. Für Liebhaber echter Ziffernblätter mit mechanischen Zeigern stellen Firmen wie Fossil, Garmin oder Skagen sogenannte Hybrid-Smartwatches her. Diese verbinden traditionelle Designs mit smarten, digitalen Funktionalitäten.

Auf den ersten Blick lassen viele der Hybrid-Smartwatches nicht erkennen, dass sich unter ihren klassischen Ziffernblättern und hinter den mechanischen Zeigern ein buntes Sammelsurium smarter Funktionalitäten tummelt. Doch was können die smarten Hybride? Und auf welche smarten Features müssen Uhrenträger bei Hybrid-Smartwatches verzichten?

Hybrid-Smartwatches: Funktionen, Design und Akkulaufzeit

Hybrid-Smartwatches unterscheiden sich in Design und Funktionsumfang. Viele hybride Uhren haben lediglich ein analoges Ziffernblatt und erlauben smarte Funktionen nur mit einem Blick auf das gekoppelte Smartphone; andere Hybride machen sich Doppel-Displays zunutze, bei denen ein kleineres digitales Display ins analoge Ziffernblatt eingelassen ist. Während mechanische Zeiger auf dem Ziffernblatt die Uhrzeit anzeigen, werden Schrittzähler, Puls oder Benachrichtigungen im digitalen Display angezeigt.

Gemein ist allen Hybriden die Steuerung und Installation über eine entsprechende Smartphone-App. Nutzer koppeln die Hybrid-Smartwatch mit ihrem Smartphone und nutzen über die zugehörige App vielfältige Funktionen. Zu den gängigsten gehören Wecker-Funktionen, Schlafanalysen, Fitnesstracker oder Kalenderfunktionen.

Bei aller Funktionalität und designerischen Vielfalt steht bei Hybrid-Smartwatches die Batterielaufzeit an oberster Stelle. Wo viele moderne Smartwatches mit Always-on-Displays und energiezehrenden digitalen Ziffernblättern oft schon nach wenigen Stunden im Einsatz wieder an die Steckdose müssen, trumpfen Hybrid-Smartwatches mit sehr langen Akkulaufzeiten auf. Einige Modelle halten wochenlang durch, bevor sie wieder per Ladekabel aufgetankt werden sollten, andere laufen mit Knopfzellenbatterien und garantieren mitunter über Monate hinweg treuen Dauereinsatz.

Hybrid-Smartwatches als klassische Armbanduhren mit erweitertem digitalen Funktionsumfang sind besonders geeignet für Nutzer, die:

  • Traditionelle Designs schätzen
  • Wert auf mechanische Komponenten legen
  • Ihre Uhr vornehmlich zur Uhrzeitanzeige nutzen
  • Sehr lange Akkulaufzeiten erwarten
  • Moderne Funktionen wie Aktivitäts-Tracking, Schrittzähler oder Schlafanalysen nutzen wollen

Das Beste aus beiden Welten von Fossil: Hybrid-Smartwatch mit Doppel-Display

Die Fossil Hybrid HR bietet alle Funktionen, die wir von Smartwatches erwarten, und packt die Technik in ein elegantes Gehäuse. Fossil bringt die hybride Uhr in verschiedenen Modellen heraus. Der Collider HR hat mit 22 mm ein etwas breiteres Armband als der Charter HR mit 18 mm. Das Metallgehäuse mit Glasgesicht ist bei beiden Modellen allerdings identisch: 42 mm Durchmesser bei einer Höhe von 11 mm. Gehäuse und Armband sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar.

Fossil setzt bei seinem Hybrid HR auf ein schlichtes Doppel-Display, bei dem in ein analoges Ziffernblatt ein digitales Display eingelassen ist. Das digitale Display lässt sich mit Hintergrund-Templates individualisieren, den Knöpfen an der Seite der Uhr lassen sich unterschiedliche Funktionen zuweisen. Zur Einrichtung der Uhr und Funktionszuweisung gibt es die Fossil-App.

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Fossil Damen-Armbanduhr für Traditionalistinnen

Die Fossil Nelly Q ist ein echter Tiefstapler. Auf den ersten Blick sieht der vornehm zurückhaltende und zeitlos-schlichte Hybrid aus wie eine herkömmliche Armbanduhr – analoges Ziffernblatt auf weißem Quarz, filigrane mechanische Goldzeiger mit Mittelaussparung und ein vergoldetes Gehäuse mit 36 mm Durchmesser auf 12 mm Höhe an hellem Lederarmband. Doch in dem schmucken Stück verbergen sich allerlei smarte Funktionen.

Über die Fossil-Q-App können Nutzer die drei seitlich an der Uhr angebrachten Knöpfe mit Funktionen belegen. Wählen sie etwa den Schrittzähler, können sie ihren aktuellen Bewegungsfortschritt am inneren Ziffernblatt ablesen. Dort zeigt entsprechend des in der App festgesetzten Tagesziels ein kleiner mechanischer Zeiger den Fortschritt an. Wecker-Funktionen oder Benachrichtigungsanzeige erledigt die Fossil Q Neely per Vibration.

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Hybrid-Smartwatch von Garmin

Garmin bietet mit dem Hybriden Garmin Vivomove 3 einen Hingucker an. Einzig die Uhrzeiger sind bei dem Hybriden mechanisch. Die Zeiger drehen ihre Runden auf einem digitalen OLED-Display, das Schritte, Nachrichten oder Herzschlagfrequenz anzeigt. Die Hybrid-Smartwatch bietet alle Funktionen, die Hobbysportler von modernen Fitnesstrackern erwarten können.

Hybrid-Smartwatches: Fazit

Hybrid-Smartwatches könnten sogar Armbanduhren-Traditionalisten mit modernen digitalen Funktionen begeistern. Neben klassischen Designs ermöglichen sie Features wie Fitness-Tracking, Musiksteuerung per Knopfdruck, Benachrichtigungsanzeige und vieles mehr. Ein starkes Argument sind die langen Akkulaufzeiten moderner Hybride.

Viele der Uhren müssen nur alle paar Wochen aufgeladen werden, andere laufen dank Knopfbatterien sogar mehrere Monate lang zuverlässig. Abstriche müssen Nutzer allerdings bei einigen Modellen beim Funktionsumfang machen. Da viele smarte Informationen nicht direkt über analoge Ziffernblätter vermittelt werden können, ist bei manchen Hybriden der Umweg über das Smartphone nötig.

Quelle: ntv.de