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PC-Zubehör Kaufberatung: Diese externen SSDs speichern fix und sicher

Externe SDDs sind ein Muss für all diejenigen, die Angst haben, ihre Daten zu verlieren.

Externe SDDs sind ein Muss für all diejenigen, die Angst haben, ihre Daten zu verlieren.

(Foto: iStockphoto)

Um große Datenmengen zu sichern, greifen viele zu sogenannten externen SSDs - dabei handelt es sich um ein Speichermedium, das sich per USB-Kabel anschließen lässt. Wir erklären, was beim Kauf einer externen SSD zu beachten ist und welche besonders gut sind.

Ungesicherte Daten sind verlorene Daten. Zumindest, wenn sich der PC verabschiedet und es keine Sicherheitskopien gibt. Dabei sind mit Solid State Drives (SSD) inzwischen schnelle und verlässliche Speicherformen zum Sichern der eigenen Daten in vielen Varianten verfügbar. Auch zum Archivieren größerer Datenmengen, die nicht immer auf der internen Festplatte liegen müssen, eignen sich diese externen Speicher. Doch was hat diese Art von Festplatten zu bieten? Die wichtigsten Fakten.

Externe SSDs im Check: Was beim Kauf zu beachten ist

SSD-Festplatten gibt es in etlichen Varianten mit jeweils unterschiedlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Doch nicht alle SSDs sind auch wirklich rasend schnell. Hier wird es etwas technisch: Wer auf einige Kernmerkmale achtet, ist auf der sicheren Seite. Ist das NVMe-Protokoll (mit PCIe-Schnittstelle) an Bord, sorgt das für bis zu vierfache Geschwindigkeiten im Vergleich zu den Varianten der inzwischen nicht mehr ganz taufrischen SATA-Technik samt AHCI-Standard.

Am einfachsten ist es, auf den verbauten USB-Anschluss zu achten. Hierbei gibt es durchaus Unterschiede:

  • USB 3.2 Gen2: Datenübertragung mit maximal 2,4 Gigabyte/Sekunde
  • USB 3.1 Gen2 / USB 3.2 Gen2: Datenübertragung von bis zu 1,2 Gigabyte/Sekunde
  • USB 3.1 Gen1 / USB 3.2 Gen1: Datenübertragung 600 Megabyte/Sekunde

Externe SSD: Welche Geschwindigkeit benötige ich?

Allerdings ist nicht jede Geschwindigkeit für jeden Einsatzzweck zu empfehlen. Denn noch immer sind schnellere SSDs auch spürbar teurer.

  • Wer professionell mit dem Sichern von Daten arbeitet, sollte auf Produkte mit Geschwindigkeiten von über 600 MB/s setzen. Auch Kreative mit großen Foto- und Videodaten sind auf hohe Übertragungsraten angewiesen.
  • Für den Alltag und reguläres Arbeiten reicht auch eine SSD mit einer geringeren Geschwindigkeit aus.

San Disk Extreme Portable SSD: Viel Leistung zum fairen Preis

Die Extreme Portable SSD von San Disk zeichnet sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Für unter 90 Euro gibt es 500 Gigabyte Speicher sowie Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von maximal 550 MB pro Sekunde dank USB-3.2-Gen2-Standard. Punkten kann die Festplatte außerdem mit einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung und dem IP-55-Standard, durch den das Produkt gegen Berührungen, Staub und Wasserstrahlen geschützt ist. Kombiniert mit einer Stoßfestigkeit von bis zu 1.500 G ist sie sehr gut für den mobilen Einsatz geeignet. Im Test von Computerbild hat sie zudem mit "gut" abgeschnitten.

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Samsung Portable SSD T5: Topseller bei Media Markt

Samsung hat mit der Portable SSD T5 ebenfalls eine externe SSD-Festplatte für unter 90 Euro im Angebot. Sie bietet 500 Gigabyte Speicher und erreicht durch den USB-3.2-Gen2-Standard ähnliche Übertragungsgeschwindigkeiten wie das Produkt von San Disk, ist aber nicht gegen Staub und Wasser geschützt. Dafür werden Daten mit 256 Bit und mithilfe des AES-Standards verschlüsselt, welche die aktuell sicherste Form der Verschlüsselung darstellt. Von Chip gab es im Test für die Portable-SSD eine gute Note (1,7). Sie wird denjenigen empfohlen, die keinen hohen Anspruch an die Übertragungsgeschwindigkeit haben, aber viele persönliche Daten auf ihrer Festplatte speichern wollen.

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G-Technology G-Drive mobile Pro SSD: Über 1.000 MB pro Sekunde dank PCIe

Wenn man häufig mit großen Dateien arbeitet und auf hohe Übertragungsgeschwindigkeiten angewiesen ist, lohnt sich ein Blick auf die G-Drive Mobile Pro von G-Technology. Laut Computerbild sind mit dieser SSD Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1.377 MB pro Sekunde möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der eigene Computer das USB-3.2-Gen2-Interface unterstützt. Außerdem ist sie stoßsicher aus drei Metern Höhe und hat eine Stoßfestigkeit von 500 G. Leider fehlt aber eine eingebaute Verschlüsselung, wodurch sie eher nicht zum Sichern von persönlichen Daten zu empfehlen ist. Von Computerbild hat sie die Testnote 1,6 bekommen. Sie kostet aktuell etwas weniger als 233 Euro.

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Höherer Preis bedeutet mehr Geschwindigkeit

Welches Gerät sich am Ende am meisten lohnt, hängt ganz davon ab, welches Kriterium für den Nutzer am wichtigsten ist. Am meisten für das Geld bietet die San Disk Extreme Portable SSD, da sie ausreichende Übertragungsraten vorweisen kann, Daten mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung schützt und dank IP-55-Standard auch für den mobilen Einsatz geeignet ist. Ist der Schutz der Daten besonders wichtig, lohnt sich eher ein Blick auf die T5 von Samsung. Legt man hingegen wert auf die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, dann ist die G-Drive mobile Pro von G-Technology die bessere Wahl. Allerdings kostet diese SSD auch 150 Euro mehr als die Produkte von San Disk und Samsung, gehört dafür aber auch zu den schnellsten SSDs auf dem Markt.

Quelle: ntv.de

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