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Wirkung und Anwendung Manuka-Honig: Wunderstoff aus der Wabe?

Manuka-Honig schmeckt nicht nur gut, er soll auch heilend wirken.

Manuka-Honig schmeckt nicht nur gut, er soll auch heilend wirken.

(Foto: iStockphoto)

Einen entzündungshemmenden Effekt soll der Honig aus Neuseeland haben. Verantwortlich für die angeblich heilende Wirkung ist das enthaltene Methylglyoxal - kurz MGO. Wir zeigen, woran man guten Manuka-Honig erkennt und wie man die Inhaltsstoffe für sich nutzt.

MGO ist ein Zuckerabbauprodukt, das in nahezu jedem Honig vorkommt. Doch der neuseeländische Manuka-Honig ist die reinste MGO-Granate. Und genau deshalb ist Manuka-Honig auch recht teuer. Ein Glas kann gut und gerne 50 Euro aufwärts kosten.

Manuka-Honig wird von fleißigen Bienen in Neuseeland produziert. Der Rohstoff, aus dem der "Wunderstoff" gewonnen wird, ist der Blütennektar des Manuka-Baums. Die Ureinwohner Neuseelands wissen schon seit Ewigkeiten um die heilsame Wirkung, die von diesem Baum ausgeht. Blätter und Rinde werden von den Maoris für Heilzwecke verwendet. Und natürlich der Honig, denn der hat es in sich. Satte 700 Milligramm MGO pro Kilogramm Honig sorgen für eine heilsame Wirkung, etwa bei Entzündungen. Zum Vergleich: Normaler Honig enthält nur um die fünf Milligramm MGO.

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Durch die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs ist die Pallette der Anwendungen recht groß. Vor allem im medizinischen Bereich wird Honig teilweise zur Alternative zu klassischen Medikamenten, wie die "Apotheken Umschau" schreibt. Honig reinige unter anderem Wunden und halte die verletzte Haut gleichzeitig feucht, was Verbandswechsel angenehmer mache. Hier ist ein Überblick über die Bereiche und Beschwerden, bei denen der Honig seine heilsame Wirkung entfalten soll:

  • Leichtere Schürf- und Schnittwunden (Unterstützung der Wundheilung)
  • Hautinfektionen
  • Atemwegserkrankungen wie Halsschmerzen, Bronchitis oder Nebenhöhlenentzündungen
  • Beschwerden im Magen- und Darmbereich

Manuka-Honig lässt sich auf verschiedene Weise einsetzen. Wer unter Halsschmerzen leidet, kann ganz langsam einen Löffel Honig im Mund zergehen lassen. Je langsamer, desto besser - so können sich die wirksamen Stoffe in Hals und Rachenraum entfalten. Auch gut: Eine Lösung aus dem Honig herstellen und diese gurgeln. Bei chronischen Hautleiden empfiehlt es sich, vor Anwendung des Honigs mit einem Arzt zu sprechen.

Was beim Manuka-Honig-Kauf wichtig ist

Manuka-Honig ist gefragt. Wer echten neuseeländischen Honig aus dem Blütennektar des Manuka-Baums probieren möchte, muss sehr genau hinschauen. Schätzungen zufolge werden jährlich etwa 10.000 Tonnen des wertvollen Manuka-Honigs verkauft. Neuseeland produziert aber gerade einmal 1.700 Tonnen pro Jahr... Verbraucher sollten vor dem Kauf also sehr genau auf die Etiketten achten.

  • Hat der Manuka-Honig ein Prüfsiegel?
  • Gibt das Etikett den Methylgloxal-Gehalt (MGO oder UMF) des Honigs an? Hochwertiger Manuka-Honig hat einen MGO von 300 bis 400.
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Fakt ist: Die Deutschen sind Honig-Fans. Mehr als ein Kilogramm des süßen Naturprodukts isst jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr. Beim letzten Honig-Vergleich der Stiftung Warentest war allerdings jeder vierte heimische Honig mangelhaft. Teilweise war der Geschmack nicht so, wie er sein sollte, aber auch die Menge bestimmter Pollen, die in Sortenhonigen enthalten sein muss, war oft zu gering.

Sortenhonige haben eine gewisse Sensorik zu erfüllen: Farbe, Aroma und Konsistenz müssen Vorgaben genügen. Lindenhonig zum Beispiel muss dem Deutschen Lebensmittelbuch zufolge "intensiv, medizinisch-minzig, mentholartig, leicht bitter und lang anhaltend" schmecken sowie flüssig oder kristallin sein. Zudem gibt es bestimmte Richtlinien bei der inhaltlichen Zusammensetzung.

Waldhonig muss aus Honigtau bestehen, den Bienen aus Honigtau von Laub- und Nadelbäumen sowie Nektar von waldnahen Blumen gewinnen. Bei Mischblütenhonig gibt es große Unterschiede zwischen den Sorten, weil er aus dem Nektar unterschiedlicher Pflanzen stammt. Vorgaben für die Menge bestimmter Pollen gibt es nicht.

Quelle: ntv.de

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