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Statusverlängerung möglich Meilen sammeln ohne Flug: So geht's

Um Bonusmeilen bei Airlines zu bekommen, muss man nicht unbedingt abheben.

Um Bonusmeilen bei Airlines zu bekommen, muss man nicht unbedingt abheben.

(Foto: iStockphoto)

Durch die Corona-Pandemie ist der internationale Flugverkehr stark eingeschränkt worden. Das hat natürlich auch Konsequenzen für Bonusmeilensammler, aber die Airlines ermöglichen Statusverlängerungen. Wir zeigen, wie sich die Bonusmeilen-Programme positioniert haben.

Geschäftsreisende haben häufig einen Vielfliegerstatus – und einige haben sich wahrscheinlich an die Annehmlichkeiten gewöhnt, die damit verbunden sind: In Flughafen-Lounges warten, den Priority-Check-In nutzen und ab und an auch Upgrades in die Business- oder First-Class sind nur einige der Vorteile eines Vielfliegerstatus. Und es gibt auch die Option, Meilen in Flugtickets umzuwandeln, die bei der Reiseplanung für Vielflieger eine große Rolle spielt.

In der aktuellen Situation mit eingeschränktem Reiseverkehr ist es natürlich schwierig, eine hohe Anzahl von Meilen zu erfliegen – und dadurch Meilen zu verlieren, ist ärgerlich. Was viele nicht wissen: Einige Airlines ermöglichen Statusverlängerungen. Wir haben die Ansätze der meistgenutzten Vielfliegerprogramme zusammengestellt:

Miles&Smiles: Das Vielfliegerprogramm von Turkish Airlines hat den Status aller Mitglieder automatisch um sechs Monate verlängert.

Miles & More: In Deutschland ist dieses Programm wohl am bekanntesten. Der Anbieter verlängert den Status um ein Jahr bis Februar 2022, wenn die Statusverlängerung in 2019 oder 2020 nicht erreicht wird.

KrisFlyer: Das Vielfliegerprogramm von Singapore Airlines verlängert für alle Kunden den Meilenstatus um ein Jahr.

Ethihad Guest: Dort läuft es etwas komplizierter. Einerseits gibt es doppelte Statusmeilen für alle Flüge bis Juni 2020, andererseits gibt es nochmal monatliche Gutschriften. Die Höhe der Gutschriften hängt vom Status ab. Außerdem wurden die Statusanforderungen auf 80 Prozent gesenkt.

Emirates Skywards: Das Meilenprogramm von Emirates hat ebenfalls eine kundenfreundliche Regelung gefunden. Anstehende Statusüberprüfungen werden um ein Jahr verschoben und die Gültigkeit von abgelaufenen Meilen wird bis zum 31.12.2020 verlängert.

Flying Blue: Für diejenigen, deren Vielfliegerstatus zwischen März 2020 und Februar 2021 endet, wird der Status um ein Jahr verlängert. Prämienmeilen verfallen bis Ende 2020 nicht.

Prämienmeilen vom Boden aus sammeln: 5 Möglichkeiten

Wer im Moment nicht mehr so viel mit dem Flugzeug unterwegs sein kann, muss mit dem Meilensammeln nicht unbedingt aufhören. Mit diesen fünf Möglichkeiten lässt sich auch vom Sofa aus das Meilenkonto befüllen.

1. Neue Kreditkarte besorgen
Wer Meilen sammeln möchte, sollte bei der Auswahl einer neuen Kreditkarte darauf achten, dass mit jedem Euro Umsatz Punkte gesammelt werden, die in ein Vielfliegerprogramm nach Wahl transferierbar sind. Besonders bei Neukarten sind hier echte Deals möglich. Zum Teil sind sogar so viele Meilen zu haben, dass es für den ersten Flug reicht.

Ein solches Angebot gibt es aktuell für alle, die eine American Express Gold Card (w) beantragen. Wer eine Gold Card abschließt, bekommt einen Bonus von 40.000 Membership Rewards, die sich in Meilen umwandeln lassen (für diese Punkte ist allerdings ein Mindestumsatz von 3.000 Euro in den ersten sechs Monaten nötig). Wer die Karte erfolgreich weiterempfiehlt, bekommt nochmal die gleiche Anzahl Punkte gutgeschrieben. Im Idealfall sind also 80.000 Membership Rewards zum Start möglich. Die Karte kostet 12 Euro monatlich.

Zum Angebot: American Express Gold Card beantragen (w)

2. Meilenschutz nutzen
In vielen Meilenprogrammen kann man Punkte nicht unbegrenzt ansparen. Punkte, die nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eingesetzt werden, verfallen. Absichern lassen sich die Meilen aber zum Beispiel durch die Nutzung von Kreditkarten der jeweiligen Airlines oder Vielfliegerprogramme. Die Miles & More Gold Card (w) bietet für einen Monatspreis von 9,16 Euro einen unbegrenzten Meilenschutz – und bei Neuabschluss bis zum 31.10. nochmals 20.000 Bonusmeilen. Zusätzlich gehen bei jedem Umsatz mit der Karte weitere Meilen auf das Konto (eine Meile pro zwei Euro Umsatz).

3. Neue Verträge abschließen
Wer einen neuen Handyvertrag abschließen möchte oder einen neuen Gas- oder Stromanbieter sucht, sollte sich vorher gut über die besten Angebote informieren. Oft gibt es Angebote, die mit einer Meilengutschrift verbunden sind. Bei Neuabschluss eines 02-Mobilfunktarifs bis zum 30. November werden beispielsweise aktuell bis zu 30.000 Meilen bei Miles & More gutgeschrieben.

4. Payback-Punkte in Meilen umtauschen
Auch mit der Payback-Karte ist es möglich, Miles & More Meilen zu sammeln. Und zwar, indem Punkte in Meilen eintauscht werden. Payback-Punkt bekommen alle, die bei Einkäufen an der Kasse von Rewe, real, Penny, Aral, Burger King und vielen weiteren Shops die Payback-Karte zücken. Über die Payback-App gibt es manchmal Coupons, mit denen nach Aktivierung 10-fach oder auch 20-fach Punkte verteilt werden. Bei einem Einkauf von 100 Euro kommen so schnell 1.000 bis 2.000 Bonusmeilen herum.

5. Zeitschrift abonnieren
Viele Verlage bieten mittlerweile Abo-Prämien an – und einige auch Bonusmeilen in Vielfliegerprogrammen. Je nach Preis und Laufzeit können hier bis zu 40.000 Meilen rausspringen.

Quelle: ntv.de