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Darauf sollten Jogger achten Runner's World testet Laufschuhe

Die Auswahl an Laufschuhen ist riesig. Ein aktueller Test hilft bei der Entscheidung für das richtige Modell.

Die perfekten Laufschuhe zu finden, ist gar nicht so einfach.

(Foto: iStock)

Mit Pronationsstütze oder ohne, stark gedämpft oder eher neutral: Die Auswahl an Laufschuhen ist unglaublich groß, außerdem kommen ständig neue Modelle auf den Markt. Aber welche Laufschuhe sind wirklich gut – und worauf ist bei der Auswahl zu achten? Die Zeitschrift Runner's World hat 21 Schuhe für Jogger getestet. Drei fielen den Experten dabei besonders positiv auf.

Ein Fazit der Kollegen vorweg: "Wer heute Laufschuhe kauft, bekommt eine komfortable Dämpfung, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre." Große Unterschiede gibt es laut Runner’s World-Oktober-Ausgabe nur in Sachen Haltbarkeit der Schuhe.

Mindestens 150 Kilometer haben die Testläufer nach Angaben des Magazins mit den Schuhen an den Füßen zurückgelegt. Eine schweißtreibende Angelegenheit. Zusätzliche Fakten für den Test lieferten verschiedene Material-Checks in einem US-Labor. Ganz grob lassen sich die untersuchten Schuhe in zwei Kategorien unterteilen: Modelle mit stabilisierenden Elementen (vom Gewicht her etwas schwerer) und Schuhe ohne Stabilitätselemente (deshalb leichter). Drei Schuhmodelle fielen im Test besonders positiv auf. Zwei davon kosten aktuell knapp 100 Euro, was vergleichsweise günstig ist.

Der Schuh mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis:
Nike React Miler

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Ein spezieller Schaum dämpft diesen Laufschuh von Nike, der damit zu den sogenannten Stabilschuhen zählt. Aber: besonders schwer ist der React Miler deswegen trotzdem nicht (Gewicht knapp 330 Gramm). Deshalb "eignet sich der Schuh sehr gut für lange Trainingsläufe, bei denen der Fuß gut unterstützt wird und im Vorfußbereich viel Platz hat", so die Runner’s World-Experten. Ein Kritikpunkt: Das Obermaterial sei vergleichsweise warm.

Das beste Debut: Mizuno Wave Sky Neo

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Ein Schnäppchen ist dieser Schuh nicht unbedingt (Preis: knapp 200 Euro), aber dafür bietet der Wave Sky Neo laut Runner’s World neue Technologie, die viel Stabilität bietet. Und dass, obwohl kaum (schwere) Stabilitätselemente verbaut sind. Alles in allem sei der Schuh auch für Läufer mit höherem Körpergewicht geeignet, so ein Tester. Das Gewicht des Schuhs beträgt etwas mehr als 330 Gramm.

Das beste Laufschuh-Update: Asics Gel Cumulus 22

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Ein Leichtgewicht ist dieser Laufschuh von Asics, der gerade einmal 264 Gramm auf die Waage bringt. Die Mittelsohle des Gel Cumulus 22 besteht zum Teil aus einer sogenannten Flytefoam-Dämpfung, die den Test-Experten zufolge Flexibilität und Dynamik bringt. Zu empfehlen für Mittelfuß- und Vorfußläufer.

Laufschuh-Kauf: Worauf Sie achten sollten

  1. Die richtige Größe finden
    Wichtig ist, dass die Zehen beim Anprobieren vorne an der Schuhspitze ungefähr eine Daumenbreite Platz haben. Am Mittelfuß sollte der Schuh dagegen angenehm eng sitzen. Wenn im Fersenbereich auch nichts reibt, kann der Schuh in die engere Auswahl genommen werden.
  2. Nicht zu lange in alten Schuhen laufen
    Dass ein Laufschuh die besten Tage hinter sich hat, zeigt sich, wenn an der Sohle Abriebspuren zu sehen sind. Oft treten diese zuerst an der Ferse außen auf. Dann wird es Zeit, den Schuh auszutauschen. Wer regelmäßig joggt (2 bis 3 Mal pro Woche), sollte Experten zufolge ohnehin am besten zwei Paar Laufschuhe daheim haben und sie abwechselnd beim Laufen tragen.
  3. Nicht nur die Optik zählt
    Der Aufbau des Schuhs ist wichtiger - und wo damit gelaufen wird. Idealerweise sollte der Joggingschuh zum Terrain der Laufstrecke passen. Normale Laufschuhe für die Straße brauchen beispielsweise kein tiefes Profil an der Sohle - die ist für Cross-Country-Einheiten auf rutschigen und steinigen Böden wichtig.
  4. Den Fuß analysieren lassen
    Durch einen Check beim Orthopäden oder in einem Lauflabor wird klar, welcher Schuh mit welcher Stütze zum Fuß passt – und welcher nicht. Fehlstellungen der Füße sind sehr verbreitet und mit dem passenden Stabilschuh oft kein Problem mehr. Wer keine Fehlstellung hat, kann (und sollte) einen Neutralschuh ohne große Dämpfung und spezielle Stützen tragen.

Quelle: ntv.de