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Virtual-Reality-Check VR-Brillen-Vergleich: Trotz Lockdown neue Welten sehen

Durch eine VR-Brille können Nutzer in virtuelle Realitäten abtauchen.

Durch eine VR-Brille können Nutzer in virtuelle Realitäten abtauchen.

(Foto: iStockphoto)

Die Welt ächzt unter der Corona-Pandemie, an weite Reisen ist momentan nicht zu denken. Dabei wäre ein Urlaub jetzt für viele eine willkommene Entlastung. Wenigstens gibt es VR-Brillen, mit denen man zumindest virtuell dem eingeschränkten Alltag entfliehen kann.

VR-Brillen sind seit Jahren immer wieder ein Thema bei Technikfans, doch die ersten kommerziellen Virtual-Reality-Headsets scheiterten auf dem Markt. In den 1990er-Jahren verursachten VR-Geräte wie der Virtual Boy des Spielekonsolen-Herstellers Nintendo eher Übelkeit sowie Kopf- und Nackenschmerzen. Spaß machte das nicht. Die Technik war noch nicht ausgereift, Bildschirmauflösungen und Bildwiederholungsraten waren einfach zu niedrig für flüssige Unterhaltung.

VR-Brillen 2021 im Massenmarkt angekommen?

Allmählich aber setzen sich VR-Brillen durch. Unternehmen wie Oculus, Valve, HTC und Samsung haben den Ausflug in die Virtual Reality salonfähig gemacht. Die einen setzen auf teure VR-Headsets, für die ein potenter PC nötig ist, die anderen auf billigere Varianten, in die einfach das eigene Smartphone eingesetzt wird.

Mittlerweile ist der VR-Brillen-Markt für Neulinge etwas undurchsichtig. Einige Modelle sind wieder verschwunden, andere gibt es noch nicht in Deutschland. Wir zeigen drei Geräte, mit denen man problemlos in fremde Welten eintauchen kann.

VR-Brille für PC-Spieler: HP Reverb G2

Wer einen leistungsstarken PC zu Hause hat, für den eignet sich etwa die brandaktuelle HP Reverb G2. HP entwickelte die Linsen der Brille zusammen mit Valve, den Machern des Edel-VR-Headsets Valve Index. 2.160 mal 2.160 Pixel Auflösung schafft die VR-Brille pro Auge, und das bei einer Bildwiederholungsfrequenz von 90 Hertz. Damit liefert die Reverb-G2-Brille flüssige und scharfe Bilder, auch wenn der Nutzer nahe an Details heranrückt. Mit Kameras an den Seiten und an der Front der VR-Brille folgt die HP Reverb 2 den Kopfbewegungen des Spielers und den hauseigenen Controllern. Der Preis: 700 Euro. Das ist ein faires Angebot für eine VR-Brille inklusive zwei Controllern. Valves Index-Headset kostet im Komplettset über 1.000 Euro.

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VR-Brille für Konsolen-Fans: PlayStation VR

Konsolenspieler haben beim Thema Virtual Reality nur eine Wahlmöglichkeit: Sonys PlayStation-VR-Brille. Das weiße Headset benötigt eine externe Kamera und ist schon seit 2016 auf dem Markt. Technik und Bildqualität sind also nicht mehr topaktuell, erzeugen aber noch immer ein erstaunliches Mittendrin-Gefühl. Spiele lassen sich entweder mit dem PlayStation-Gamepad oder den speziellen Move-Controllern steuern. Obwohl die VR-Brille für die PlayStation 4 entwickelt wurde, funktioniert sie auch mit der neuen PlayStation 5. Nutzer benötigen lediglich einen Adapter, den man kostenfrei bei Sony bestellen kann. VR-Games für die PlayStation 4 laufen ebenfalls auf der PlayStation 5.

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Virtual Reality ohne Zusatzgeräte: Oculus Quest

Eine technisch starke VR-Brille braucht für den Betrieb nicht unbedingt einen potenten PC oder eine Konsole. Die Quest-Brillen der Facebook-Firma Oculus funktionieren ohne Zubehör. Die im Oktober 2020 veröffentlichte VR-Brille Oculus Quest 2 wird jedoch bisher nicht offiziell in Deutschland vertrieben. Über einige Plattformen wie Ebay kommen Interessierte trotzdem an ein Gerät. Für den Betrieb ist zwingend ein Facebook-Konto notwendig, was bei Testern und Nutzern für einigen Unmut sorgte. Der Vorgänger aus dem Jahr 2019 kommt noch ohne diese Einschränkung aus, ist im Vergleich aber unverhältnismäßig teuer.

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Spannende Virtual-Reality-Games

Ist die VR-Brille endlich da und einsatzbereit, fehlt nur noch ein packendes Spiel, um in die virtuelle Realität abzutauchen. "Star Wars"-Fans steigen etwa in "Star Wars Squadrons" in die Cockpits verschiedener Raumschiffe aus dem berühmten Filmuniversum und liefern sich packende Raumschlachten mit dem Imperium und den Rebellen.

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Am 20. Januar erscheint außerdem "Hitman III", das sich um die Aufträge eines Profi-Assassinen in verschiedenen Szenarien dreht. Erstmals in der Geschichte der langjährigen Spieleserie, die auch schon zweimal fürs Kino verfilmt wurde, lässt sich das komplette Abenteuer mit VR-Brille erleben.

Quelle: ntv.de