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Niedrigzinsen bereits jetzt sichern Die besten Forward-Darlehen

Wer ein Baudarlehen hat, das in den nächsten Jahren zur Anschlussfinanzierung ansteht, beobachtet die aktuelle Zinsentwicklung sicher ganz genau - verbunden mit der Angst, dass die Zinsen, genau dann steigen, wenn das eigene Darlehen neu verhandelt wird. Die Lösung ist ein Forward-Darlehen - ein Blick auf die besten Angebote.

Seit fünf Jahren, dem Beginn der Finanzkrise, werden die Hypothekenzinsen immer günstiger. Wer bereits ein Baudarlehen hat, das in den nächsten Jahren zur Anschlussfinanzierung ansteht, hat logischer Weise Angst, dass gerade dann, wenn sein Darlehen neu verhandelt wird, die Zinsen höher sein werden als sie heute angeboten werden.

Zinssicherheit durch Forward-Darlehen

Die Lösung für diese Bedenken heißt: Forward-Darlehen. Dabei werden die aktuellen Zinsen heute bereits verbindlich fest vereinbart. Bis zur Ablösung des bestehenden Vertrages, sind keine monatlichen Zahlungen zu leisten. Beim Forward-Darlehen wird der aktuelle Zinssatz etwas verteuert. Dadurch werden die höheren Refinanzierungskosten der Banken ausgeglichen.

Weil sich so eine Entscheidung über eine vorzeitige Vertragsunterschrift über einen längeren Zeitraum erstreckt, hat die FMH-Finanzberatung für n-tv den Zeitraum von Januar bis September 2013 untersucht, um festzustellen, welcher Anbieter die besten Forward-Zinsen bietet.

Die Untersuchung erstreckte sich auf die am häufigsten angebotenen Vorlaufzeiten von 12, 24 und 36 Monaten. Es gibt auch Hypothekenbanken und Versicherungsgesellschaften die Angebote von 37 bis 66 Monate Vorlaufzeit im Angebot haben.

Um den besten Anbieter ausfindig zu machen, wurde aus den Forwardzinsen für die obigen Vorlaufzeiten ein Durchschnittswert ermittelt.

Pauschal kann man zur Zeit sagen, dass der Forward-Aufschlag pro Monat Vorlaufzeit zwischen 0,01 und 0,03 Prozent liegt. Für 24 Monate wären dies als Durchschnittswert etwa 0,5 Prozent und für 38 Monate Vorlaufzeit wären es 0,76 Prozent Zinsaufschlag für die gesamte Festschreibungszeit.

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Jeder Bauherr sollte sich also vor Vertragsunterzeichnung überlegen, wie wahrscheinlich es sein wird, dass die Zinsen bis zum Zinsbindungsende steigen und zwar über den aktuellen Zins inklusive Forward-Aufschlag hinaus. Denn der unterschriebene Vertrag ist bindend, auch wenn das Darlehen in ein paar Jahren günstiger zu bekommen wäre.

Sollte sich das derzeitige Zinsniveau bis zum Ende der Zinsbindungszeit nicht verändern, hätte man zu teuer abgeschlossen. Allerdings besteht auch die Gefahr, wenn man zu spät eine Forwarddarlehen abschließt, dass man zu noch höheren Zinsen unterschreiben muss. Keiner kann mit Gewissheit sagen, wann die Hypothekenzinsen sich wieder verteuern und man dann eventuell die rechtzeitige Unterschrift verpasst hat. Zuletzt sind die Hypothekenzinsen um etwa 0,5% angestiegen und werden aktuell wieder etwas billiger.

Eines ist sicher, dass wir immer noch ein extrem niedriges Zinsniveau haben und die Wahrscheinlich kräftig fallender Zinsen sehr gering ist. Ein Forward-Darlehen ist wie eine Art Versicherung, die einen gegenüber stark steigender Zinsen schützt. Sie kostet aber meistens einen Zinsaufschlag.

Die besten Anbieter

Wie der Blick auf die Tabelle zeigt, sind im Spitzenfeld nicht nur die großen Geschäftsbanken und Versicherungsgesellschaften, sondern auch kleinere Banken wie eine BBBank vertreten.

Glücklich schätzen kann sich auch, wer im jeweiligen Finanzierungsgebiet der aufgeführten regionalen Banken wohnt, denn diese bieten oft die besten Zinsen für Forward-Darlehen. Ein Ansprechpartner für Forward-Darlehen sind in jedem Fall aber auch die großen Vermittler.

Vergleichsrechner Forward-Darlehen >>

Vergleichsrechner Baugeld >>

Quelle: ntv.de

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