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Baden-Württemberg Bericht: Land rechnet mit steigenden Pensionslasten

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Stuttgart (dpa/lsw) - Die Ausgaben Baden-Württembergs für die Versorgung von Pensionären und Hinterbliebenen werden in den kommenden Jahren einem Medienbericht zufolge deutlich steigen. Wie die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag) berichten, erwartet das baden-württembergische Finanzministerium bis zum Jahr 2060 Ausgaben in Höhe von 17,5 Milliarden Euro pro Jahr, wenn alle frei werdenden Stellen wiederbesetzt und die Bezüge an die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts angepasst werden. 2018 lagen die Versorgungsausgaben nach Angaben des Ministeriums noch bei rund fünf Milliarden Euro. Bis 2060 rechnet das Finanzministerium mit über 167 300 Versorgungsempfängern. An diesem Dienstag ist der alle fünf Jahre veröffentlichte Versorgungsbericht Thema im Landeskabinett.

Die absoluten Zahlen seien aber nur bedingt aussagekräftig, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Der Anteil der Versorgungsausgaben am Haushaltsvolumen werde sich in dieser Berechnungsvariante nur von 10 Prozent im Jahr 2018 auf 11,3 Prozent im Jahr 2060 steigern.

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