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Baden-Württemberg Corona-Inzidenz im Südwesten sinkt weiter

Eine medizinische Mitarbeiterin hält in einem Corona-Testzentrum ein Abstrichstäbchen in der Hand.

(Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei den Corona-Neuinfektionen ist nur noch leicht gesunken. Am Donnerstag betrug sie laut Landesgesundheitsamt 669,5 - ein Rückgang um 9,2 im Vergleich zum Vortag (Stand: 16.00 Uhr). Eine Woche zuvor waren noch bei 976,2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Nach den Ostertagen sind die Zahlen allerdings mit einer gewissen Unsicherheit zu bewerten. Ein verlässlicherer Trend dürfte sich erst wieder in einigen Tagen ablesen lassen.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 18 294 neue Infektionen - ein Anstieg auf 3.392.902 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile mindestens 15.623 Menschen gestorben, 32 mehr als am Vortag.

Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 1116 Covid-19-Ausbrüche an Schulen mit insgesamt 5933 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 731 Ausbrüche an Kitas mit zusammen 5119 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der unter 20-Jährigen an den Infektionsfällen der vergangenen sieben Tage betrage 17 Prozent. Gleiches gilt für jenen der über 60-Jährigen.

Auf den Intensivstationen im Land lagen den Angaben nach am Donnerstag 182 Covid-Patientinnen und -Patienten. Das war ein Rückgang um 8 im Vergleich zum Vortag. Eine Woche zuvor waren es 197 Menschen. Im Moment seien 8,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt - ein leichter Rückgang im Tagesvergleich.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kam, stieg leicht um 0,2 auf 4,2. Eine Woche zuvor hatte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz im Land bei 5,4 gelegen.

8.221.798 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 74,0 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Amt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 367 448 Menschen beziehungsweise 57,3 Prozent.

Quelle: dpa

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