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Baden-Württemberg Eisenmann legt Pläne für die Schulen offen

Susanne Eisenmann, die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

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Zuerst die Pandemie, dann der Lockdown, nun die schrittweise Öffnung. Aber wie geht es weiter mit den Schulen nach den Sommerferien? Wie wird der Alltag im Klassenzimmer aussehen? Kultusministerin Eisenmann will ihren Plan für die Schulen und Kitas im Land erklären.

Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg sollen die Schüler nach den Sommerferien wieder regulär unterrichtet werden - sofern es das Coronavirus erlaubt. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) spricht von einem "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen". Heute will sie erläutern, wie der Unterricht nach den Ferien im Südwesten genau ablaufen soll und wie die Hygieneregeln umgesetzt werden sollen. Auch um das Nachhilfeprogramm für schwächere Schüler in den letzten beiden Ferienwochen soll es gehen.

Das Abstandsgebot soll an den weiterführenden Schulen nach den Sommerferien entfallen, schreibt die "Heilbronner Stimme" unter Berufung auf einen Brief von Eisenmann an Direktoren und Rektoren. Wo immer möglich, soll sich der Unterricht demnach auf die reguläre Klasse oder Lerngruppe beschränken - jahrgangsübergreifender Unterricht, mehrtägige außerschulische Veranstaltungen oder das Singen in geschlossenen Räumen seien nicht erlaubt.

Mitte März hatten die Schulen in Baden-Württemberg wegen des Coronavirus komplett geschlossen. Seit dem 15. Juni gibt es an allen Schulen im Südwesten einen Unterricht im Schichtbetrieb im Wechsel mit Fernunterricht und mit einem abgespeckten Stundenplan. Am 29. Juni starteten Grundschulen und Kitas wieder in eine Art Regelbetrieb - ohne Abstandsgebot. Wie am Dienstag bekannt wurde, erwägt die grün-schwarze Landesregierung eine Maskenpflicht für ältere Schüler, um mögliche Corona-Ansteckungen in Schulen zu verhindern.

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